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Eine ausgewogene und tolle Runde, so lautete das Fazit am Ende des Kurses „Demenz verstehen“. – Die Caritas Sozialstation hatte in Zusammenarbeit mit der Pflegekasse BARMER Bad Neustadt, diesen Kurs zur Unterstützung für Angehörige von demenziell Erkrankten angeboten. Allerdings kamen in der Schlussrunde mit Kursleiter Detlev Beck, examinierter Krankenpfleger, und Schwester Christine Reinhart, stellvertretende Pflegedienstleiterin der Sozialstation, noch viele weitere positive Aspekte zur Sprache.

Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer, welche in ihrer Familie, oder auch als hauswirtschaftliche Kraft,  bereits einen dementiell erkrankten Menschen betreuen, können die neuen Erkenntnisse gut umsetzen. So kamen die verschiedenartig verlaufenden Phasen dieser Krankheit, die Unterstützung der täglichen Aktivitäten, die Kommunikation mit der Person, aber auch das Erkennen der eigenen Belastungsgrenze und die notwendige Selbstpflege zur Sprache. Der intensive Austausch der Kursteilnehmer untereinander zeigte immer wieder Einschnitte in der Familie auf. „Wenn es zu Hause nicht mehr geht, dann habe ich Angst, die richtige Zeit vor dem „Absprung“ zu verpassen“. Dieser Gedanke beschäftigt verständlicher Weise die Angehörigen ungemein, gilt es doch, eine geeignete stationäre Pflegeeinrichtung zu finden. 

Dankesworte gingen an Kursleiter Detlev Beck, die Sozialstation, die BARMER für die Übernahme der Unkosten, und auch an die Teilnehmer selbst. Sehr wichtig sei nach wie vor die Beratung, welche bei der Sozialstation, aber auch bei der BARMER Pflegekasse eingeholt werden kann, betonte Schwester Christine Reinhart.

Die Teilnehmer am Kurs „Demenz verstehen“: Elisabeth Eberling, Olga Weinberger, Andrea Stäblein, Anne Finze, Bad Neustadt, Lilli Brug, Burglauer, Birgit George, Dürrnhof, Petra Hesselbach, Kleinbardorf, Thomas Krick, Roth / Rhön, Monika Petzold, Willmars, Karin Werner, Unterweißenbrunn, Vanessa Witzke, Hohenroth, Alexandra Keidel, Wegfurt, Dagmar Kaiser, Horst Kaiser, Schonungen.

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