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Das Qualitätsmanagement im Pflegedienst ist in der Öffentlichkeit mittlerweile kein Novum mehr. Allzu viele Berichte in den Medien und Sendungen im Fernsehen setzen sich mit diesem Thema auseinander. Da werden vor allem Senioreneinrichtungen unter die Lupe genommen. Und es wird hinterfragt, ob die Kontrollen gewährleistet sind, und wie es mit Betreuungsleistungen aussieht.

Die Caritas Sozialstation St. Laurentius hat jetzt drei Prüfungsergebnisse auf dem Tisch liegen, auf welche sie stolz sein kann. Das vom Caritasverband für die Diözese Würzburg jährlich durchgeführte Benchmarking der Caritas Sozialstationen wurde vorgestellt. Am Benchmarking nehmen die Einrichtungen auf freiwilliger Basis teil. Im Basisjahr 2014 waren es insgesamt 28 Sozialstationen. Im Vergleich werden die Sozialstationen nach ihren Stärken und Schwächen auf den Prüfstand gestellt und miteinander verglichen. Unterm Strich steht dann das Ergebnis des Rechnungsjahres, also die Ertragslage. Diese wird unter anderem nach folgenden Kriterien erhoben: Personalkosten im Vergleich zu den Pflegeentgelten, die erwirtschaftet werden. Investitionskosten, Mitgliedsbeiträge, Spenden und Zuschüsse. Die Ertragslage spiegelt vor allem auch wider, ob eine Kostendeckung nur mit Hilfe der Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse erwirtschaftet werden konnte, oder ob diese alleine aus dem operativen Geschäft erreicht werden konnte. Insgesamt konnten zehn Sozialstationen die Kostendeckung aus dem operativen Bereich erwirtschaften, ohne Zuschüsse und Mitgliedsbeiträge in Anspruch nehmen zu können.  Unterm Strich landete die Sozialstation unter den 27 Konkurrentinnen auf dem hervorragenden zweiten Platz. Das bedeutet, dass man auch in der Wirtschaftlichkeit ein hervorragendes Ergebnis erzielen konnte.

Der MDK bescheinigte der Sozialstation St. Laurentius mit der Gesamtnote 1,1 eine hervorragende Qualität für den ambulanten Pflegedienst. Diese Note ergibt sich aus den Einzelbewertungen für Pflegerische Leistungen (1,2), für ärztlich verordnete pflegerische Leistungen (1,1), für Dienstleistung und Organisation (1,0) und für Befragung der Kunden (1,0). Die Gesamtnote 1,1 setzt sich aus insgesamt 37 Einzelbewertungen, den ambulanten Pflegedienst betreffend, zusammen.

Für die Sozialstation ist vor allem auch das Ergebnis der in zweijährigem Abstand durchgeführten Patientenbefragung ein sehr wichtiges Kriterium. Hier haben die Patienten und deren Angehörige die Möglichkeit, sich direkt in einem Fragebogen zu äußern. Es wurden 169 Fragebögen verteilt, 133 kamen in den Rücklauf. Die Arbeit des ambulanten Pflegedienstes konnte in zwölf verschiedenen Punkten beurteilt werden und in sechs Stufen von „sehr zufrieden“ bis „sehr unzufrieden“ eingestuft werden. Unter anderem standen im Fokus der Patienten die „Zeit für die Pflege“, „Freundlichkeit der Pflegeperson“, „Beratung über Kosten und Leistung“ und das „äußere Erscheinungsbild“. Zusätzlich konnten noch Verbesserungsvorschläge eingebracht werden. Von 1246 Stimmen in der Gesamtbeurteilung urteilten 686 mit „sehr zufrieden“, 406 mit „gut zufrieden“ und 111 mit „zufrieden“. Für „weniger zufrieden“ gab es 28, für „unzufrieden“ 14 und für „sehr unzufrieden“ eine Stimme.

Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz und erster Vorsitzender Alois Heinisch sehen die Caritas Sozialstation St. Laurentius im richtigen Fahrwasser. Die Qualität im wirtschaftlichen und pflegerischen Bereich stimmt. Die guten Ergebnisse spiegeln vor allem die Arbeit des Pflegepersonals und der hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen, aber auch die von Pflegedienstleitung und ehrenamtlicher Vorstandschaft wider.

 

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