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10. August - der Totestag des Heiligen Laurentius – Rechtzeitig zum Gedenktag des heiligen Laurentius erhalten die Patienten und Angehörige der Caritas - Sozialstation ein Laurentiusbrot. Der Caritaspfarrer Reinhold Kargl segnete dazu die 180 Brote in einer kleinen Segnungsfeier in der Sozialstation vor der holzgeschnitzten Figur des Namenspatrones

Am 10. August wird von der Katholischen Kirche des Heiligen Laurentius gedacht, der als Märtyrer heilig gesprochen wurde. Die Sozialstation St. Laurentius nimmt diesen Tag zum Anlass, um langjährigen Patienten für ihre Treue zu danken.
180 noch warme Brote, gerade erst von der Bäckerei angeliefert, warteten in der Sozialstation auf den Segen von Caritas-Seelsorger Pfarrer Reinhold Kargl. Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz erinnerte zunächst an den Heiligen Laurentius, der einer der meist verehrten Heiligen ist. Als Erzdiakon von Papst Sixtus II wurde er am 10. August 258 von Kaiser Valerian zum Tod verurteilt, indem ihn die Henker auf glühende Platten legten. Zuvor war der Papst vom Christenverfolger Valerian hingerichtet worden. Auch das „Laurentiusbrot“ hatte in früheren Zeiten seine Bedeutung. Die Bauern brachten am 10. August Brote zur Kirche, wo sie gesegnet und danach an wartende Bedürftige verteilt wurden. Sinnbildlich bedeutet die Verteilung des Brotes das Verteilen von Kirchengütern an Bedürftige, wie es Laurentius im Auftrag von Papst Sixtus II, getan hat.
Pfarrer Reinold Kargl hob in seinen Segenswünschen hervor, dass die Armen der Schatz der Kirche sind. Auch Jesus habe sich nicht an die Oberen gewandt, sondern an zwölf einfache Leute, mit denen er sich den Armen zugewendet hat. Das letzte Sonntagsevangelium aus Matthäus, wo geschildert wird, wie Jesus mit seinen Jüngern fünf Brote und zwei Fische vermehrt, um alle Hungrigen satt zu machen, zeige das Vertrauen zu Gott. Auch beim Dienst an den Kranken reiche es manchmal nicht vorne und nicht hinten, aber man solle mit dem Herzen geben, was möglich ist. Dann habe man mehr gegeben und bekomme es vielfach wieder zurück. Das „Laurentiusbrot“ solle ein Zeichen schenkender Liebe sei, welche an Arme und Kranke weitergegeben werde.
Noch am gleichen Tag nahmen die Schwestern und Pfleger die gesegneten Brote mit zu ihren Patienten, um sie mit guten Wünschen und Gottes reichem Segen zu überreichen.

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