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Wir wollen pflegende Angehörige in Ihrer oft schweren Situation begeliten und unterstützen. – Wie pflege ich mein erkranktes Familienmitglied richtig?Hauskrankenpflegekurs ein wichtiger Baustein.

Inge Künast aus Rödelmaier, Frieda Erbis und Otto Kleinhenz aus Brendlorenzen, Manfred Hildebrand und Dagmar Voll aus Waldberg, Elfriede Herbert aus Frankenheim, Ernst Zuck und Christa Wehner aus Bischofsheim, Margit Holzheimer aus Schmalwasser, Margarethe Dünisch aus Unterebersbach und Christine Marschall und Rosa Früh aus Hollstadt, wissen wie wichtig und wertvoll die richtigen Tipps von Profis sind, wenn es um die Pflege von erkrankten und Hilfe bedürftigen Familienmitgliedern geht. Sie nahmen mit Erfolg am Hauskrankenpflegekurs in der Caritas Sozialstation St. Laurentius teil und wissen nun, wie sie richtige ihren geliebten Mitmenschen zuhause die notwendige Pflege zuteil kommen lassen können, ohne ihre eigene Gesundheit in ihrem aufopferungsvollen Tun der Nächstenliebe zu stark zu beanspruchen. Ohne pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helfer wäre die häusliche Krankenpflege undenkbar. Familienangehörige, Freunde und Nachbarn tragen oft die Hauptlast. Für diesen Personenkreis bot die Barmer Ersatzkasse in Zusammenarbeit mit der Caritas-Sozialstation St. Laurentius einen Kurs für häusliche Krankenpflege an. Stationsleiter Bruno Kleinhenz betonte, dass die Teilnahme an diesem besonderen Kurs gebührenfrei für die Teilnehmer sei, denn die Kosten übernehme die Barmer Ersatzkasse. Als Ziel des Kurses nannte Kleinhenz unter anderem die Verstärkung der Motivation und Bereitschaft zur Übernahme der häuslichen Pflege und die Vermittlung von Kenntissen und Fertigkeiten für individuelles Handeln.Zehn Mal traf man sich für zwei Stunden in der Laurentiusstube der Sozialstation. Diese Zeit ermöglichte nicht nur ein intensives Auseinandersetzen mit den einzelnen Themenbereichen, sondern ließ auch Spielraum, die Pflegenden bei der Bewältigung von körperlichen und seelischen Belastungen zu unterstützen. Und so nahm gerne das Angebot an und Kursleiterin Ingrid Samland, eine examinierte Pflegekraft mit pädagogischer Zusatzqualifikation der gastgebenden Sozialstation, stand allen Fragen offen gegenüber. Stationsleiter Bruno Kleinhenz bedankte sich bei Kursleitung und allen Teilnehmern und verwies auch auf die „Entlastung für pflegende Angehörige“, die in der Bad Neustädter Sozialstation jeden Dienstag und Freitag stattfindet und in Bischofsheim, im Kardinal-Döpfer-Haus einlädt. In den Medien wird viel über die Pflege gesprochen und geschrieben. Zum Ausdruck kommt dabei auch, dass die ambulante Pflege, also die Pflege zu Hause, vor dem Einzug in ein Seniorenheim steht. Der Angehörige will und soll solange wie möglich, in seiner gewohnten Umgebung bleiben können und dort würdevoll und liebevoll gepflegt werden. Kleinhenz unterstrich auch, dass man in den Krankenpflegekursteilnehmern keine Konkurrenz zum Wirken der Station sehe, sondern vielmehr eine wertvolle Unterstützung und Ergänzung für die Schwestern und Pfleger der Sozialstation St. Laurentius. Fakt ist, dass von etwa zweieinhalb Millionen Pflegebedürftigen zweidrittel zuhause gepflegt werden. Zweidrittel davon wiederum von ihren Angehörigen. Elke Popp und Ingrid Samland gaben das Rüstzeug mit auf den Weg, der Rest ist christliche Nächstenliebe.

 

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