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Der alten Legende folgend, wurden die gesegneten Brote an die zu Betreuenden der Tagesentlastungspflege verteilt. Die Schwestern nahmen die Brote außerdem zu ihren Patienten mit, bis hinauf in die Walddörfer der Rhön. Und auch die - hauptamtlichen und ehrenamtlichen - Mitarbeiter durften sich über ein gesegnetes Brot freuen.

Am 10. August war Laurentiustag. Für die Caritas Sozialstation St. Laurentius ist dieser Tag seit einigen Jahren sinnbildlich eine Brücke vom Heiligen Laurentius zu den Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Im bäuerlichen Kalender gilt der Laurentiustag als Los- und Wettertag. Früher wurden am Laurentiustag die Glocken geläutet. Auch das „Laurentiusbrot“ hatte ebenfalls seine Bedeutung. Am 10. August brachten die Bauern Brote in die Kirche. Dort wurden sie gesegnet und anschließend an Bedürftige verteilt. Auch dem Vieh kam dieser Tag zu Gute. Es erhielt ebenfalls ein Stück „Laurenzibrot“, und wurde damit auch gesegnet.
Pfarrer Hans Beetz, Vorstandsmitglied der Sozialstation St. Laurentius, nahm in diesem Jahr die Segnung von genau 244 „Laurentiusbroten“ in der Laurentiusstube vor. Er berichtete von dem Heiligen, der als Märtyrer sein Leben lassen musste. Zu Lebzeiten hatte er als Diakon Güter der Kirche an Notleidende verteilt. Der Todestag von Laurentius war am 10. August 258. Pfarrer Hans Beetz segnete anlässlich des Laurentiustages 244 Brote in der Caritas Sozialstation St. Laurentius.

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