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Zum „Gottesdienst des Gedenkens und Dankens“ hatten die Katholische Pfarrgemeinde Strahlungen und die Sozialstation St. Laurentius in die örtliche Kirche eingeladen. – In seiner Predigt ging Dekan Dr. Andreas Krefft auf den Monat November ein:"In diesen November- Tagen sind viele Menschen an den Gräbern ihrer Lieben zu finden. Was werden sie dort antreffen? Hoffentlich beides: Glaubenskraft und Mitgefühl. Letzten Endes das, was wir mit ihnen und auch miteinander teilen.Der Friedhof hat verschiedene Funktionen: ein Ort, an dem wir unsere Verstorbenen zur Ruhe betten, ein Ort der Trauer, ein Ort der Erinnerung, ein Ort des Gebets und Nachdenkens auch über unsere Vergänglichkeit.Wenn Sie in diesem Jahr einen nahestehenden Menschen zu Grabe begleitet haben, wünsche ich Ihnen viel Kraft aus dem Tunnel der Trauer wieder herauszufinden und dass aus diesen Tränen des Schmerzes Perlen der Liebe werden.

Alljährlich gedenkt die Sozialstation ihrer verstorbenen Patienten im Rahmen einer Eucharistiefeier, die von Dekan Andreas Krefft und Diakon Thomas Volkmuth gehalten und von der Sozialstation gestaltet wurde.  Eindrucksvoll umrahmt wurde der Gottesdienst von der Sälzer Kirchenband „Saitenwind“. Eingangs erinnerte der erste Vorsitzende Alois Heinisch unter anderem daran, dass die pflegenden Angehörigen ihre alten und kranken Menschen oft unter großer Belastung betreuen, und dass  nicht nur ihnen,  sondern auch den Schwestern und Pflegern das Abschiednehmen sehr schwer falle. Das Sonntagsevangelium hatte  die Auferstehung  zum Inhalt. Eine tragende Rolle spielten weiße Rosen, welche beim Einzug in die Kirche von den Angehörigen der Sozialstation in eine Vase am Altar gestellt wurden, als Symbol der Verbundenheit zu Gott. Die Schwestern schenken ihren Patienten, die nicht am Gottesdienst teilnehmen konnten, beim nächsten Besuch jeweils eine Rose.

In einem würdigen Rahmen gedachte man der verstorbenen Patienten. Für jeden  Verstorbenen wurde an der Osterkerze eine kleine Kerze entzündet und der Name verlesen.

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