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Anders als gewohnt gestaltete sich die diesjährige Mitgliederversammlung der Sozialstation St. Laurentius e.V. Diesmal wurde die auf max. 25 begrenzte Teilnehmerzahl im Pfarrheim der Herschfelder Pfarrei Sankt Nikolaus mit einem Hygieneschutzkonzept, mit Mund-Nasen-Schutz, Körpertemperaturmessung, Desinfektionsmittel und den schon üblichen Abstandsvorschriften willkommen geheißen. Natürlich alles wegen der aktuellen COVID-19-Pandemie, wie Vorsitzender Alois Heinisch eingangs fast schon ein wenig entschuldigend und um Verständnis bittend betonte. Nichtsdestotrotz konnten am Ende der gut zweistündigen Zusammenkunft die anwesenden Vertreter aus den Kirchenverwaltungen der insges. 33 Pfarreien im Altlandkreis Bad Neustadt – darunter auch Diakon Thomas Volkmuth als Caritas-Seelsorger für Rhön-Grabfeld – die Feststellung mit nach Hause nehmen, dass ihre Sozialstation auch 2019 wieder sehr gut gearbeitet hat, auf finanzielle gut fundierten Füßen steht und optimistisch in die Zukunft blickend die künftigen Aufgaben anpacken kann.

Pfarrer Hans Beetz hatte die Teilnehmer mit einigen Worten zum Hl. Vinzenz von Paul, dem Begründer der neuzeitlichen Caritas, eingestimmt, dem ein „Vaterunser“ und ein „Gegrüßet-seist-du-Maria“ für die Verstorbenen folgte, bevor der Vorsitzende sowie die Pflegedienstleitung auf die vergangenen Monate zurückblickten. Alois Heinisch freute sich über ein gutes Jahresergebnis. „Die gesetzten Ziele sind weitgehend erreicht worden !“ Er berichtete von Wachstum bei den Erträgen und Umsätzen, zeigte sich sichtlich stolz über die erfolgreiche Qualitätsprüfung des MDK und das Benchmarking, das die hohe Leistungsfähigkeit der Sozialstation wieder bestätigt hätte. Auch unterstrich er die vielen Angebote, die auch gerne in Anspruch genommen wurden. So hatten beispielsweise im Rahmen der Aktion „Hand in Hand“ 16 ehrenamtliche Betreuerinnen 300 Besuche bei 13 Personen durchgeführt. Bei den „Pflegeentlastungstagen“ war gegenüber 2018 im letzten Jahr ein Anstieg um 21 % auf 1.973 Besucher zu verzeichnen gewesen. Mit herzlichen Worten bedankte sich der Vorsitzende bei allen Mitarbeitern für das große Engagement und das konstruktive , zielorientierte, harmonische und vertrauensvolle Miteinander. „Alle stehen mit der Qualität für das hohe Ansehen in der Öffentlichkeit. So können wir gemeinsam auch in schwierigen „Corona-Zeiten“ Zukunft gestalten !“ Mit vielen Zahlen belegte Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz die erfolgreiche Arbeit der Sozialstation. Inges. 91 Mitarbeiter/innen sind vorwiegend in Pflege, Hauswirtschaft und Verwaltung tätig Im Pflegebereich konnte er von einem Rückgang der krankheitsbedingten Ausfälle im Vergleich zu 2018 berichten. Allerdings bereitet der Anstieg der Überstunden auf 7.325 (2019) Kummer. „Wir brauchen immer mehr Pflegefachkräfte, wobei es nach wie vor schwierig ist, ausreichend und geeignete Mitarbeiter zu finden !“, so sein Kommentar. Folge: „Wir können derzeit nicht alle Patienten aufnehmen, obwohl wir den Pflegebereich ständig ausbauen müssten !“ Durch die neu eingeführte „generalisierte Ausbildung“ gibt es nun keine ausgebildeten Krankenschwestern oder Altenpfleger mehr, sondern nur noch die „Pflegefachfrau“ bzw. den „Pflegefachmann“. Die Finanzierung der Ausbildung über den bayer. Ausbildungsfonds belohnt Einrichtungen, die ausbilden, wie die Sozialstation St. Laurentius. Im Leistungsstatistik -Vergleich 2018/2019 vermeldete Bruno Kleinhenz überall ein Plus. 873 versorgte Patienten (+ 8,85 %); 105.598 Hausbesuche (+ 7,4 %); 361.880 Pflegeleistungen (+ 2,95 %); 1.973 Pflegeentlastungstage (+ 20,75 %), 370.545 gefahrene Kilometer (+ 1,75 %); 2.553.442 € Pflegeentgelte (+ 9,86 %). Neben seinen Dankesworten galt sein abschließender Blick den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Vom Virus selbst sind Mitarbeiter/innen bislang persönlich verschont geblieben. Jedoch hatte die Sozialstation erhebliche Mindereinnahmen durch Patientenabsagen zu verzeichnen. Zudem waren Mehrkosten für notwendige Schutzkleidung (4.000 – 5.000 €/Monat) und Personalausfälle durch angeordnete Quarantäne zu stemmen. „Dennoch sind wir bisher einigermaßen glimpflich davongekommen !“, so der Pflegedienstleiter. Trotz der zusätzlichen finanziellen Belastungen konnte Kassier Udo Baumann ein erfreuliches finanzielles Plus aus dem Jahr 2019 vorweisen. In seinem Kassenbericht stellte er Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung vor. „Mit einem Jahresumsatz von 2,6 Mio. Euro und den vielen Beschäftigten ist die Sozialstation schon ein kleines Mittleres Unternehmen.“, betonte er und freute sich über einen erzielten Überschuss von 205.000 €. Die beiden Kassenprüfer bescheinigten ihm eine vorbildliche und verantwortungsvolle , beanstandungsfreie Kassenführung. Angesichts der positiven Zahlen sah Pfarrer Beetz keinen Anlass, den auf 50 Cent/ Katholik festgesetzten Jahresbeitrag der Kirchengemeinden zu erhöhen, auch wenn „in den letzten Jahren durchschnittlich jeweils 1.000 Gläubige weniger gezählt wurden“, worauf Bruno Kleinhenz mahnend hinwies. Nur wenig Raum nahm die Vorstellung und Verabschiedung des diesjährigen Haushaltes und Stellenplanes in Anspruch. Kassier Udo Baumann rechnet mit 2,58 Mio. € Ausgaben, wobei die Personalkosten mit 2,4 Mio. € den Löwenanteil ausmachen. Finanziert werden die Ausgaben im Wesentlichen über die Pflegeentgelte mit 2,64 Mio. €. Die nach seinen Worten „Kaffeesatzleserei“ Haushaltsplanung sollte heuer mit einem Überschuss von ca. 57.000 € abschließen.

 

Auf großes Interesse stießen bei der Mitgliederversammlung der Sozialstation St. Laurentius die Informationen zum Millionenprojekt „Tagespflege Leutershausen“. Etwa 1,4 Mio. € wird der Verein in das Angebot der Tagespflege investieren. Dazu wird man ein ganzes Geschoss eines neu geplanten Gebäudekomplexes mitten in Leutershausen erwerben. Auf 296 m² Geschoss- und 204 m² Außen- und Terrassenfläche wird die Sozialstation künftig 24 Tagesgäste betreuen. In dem mehrgeschossigen Gebäude sind, wie Vorsitzender Alois Heinisch zusammen mit Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz erläuterte, desweiteren der 200 m² große Gemeindesaal der Gemeinde Hohenroth sowie acht privat genutzte Wohneinheiten geplant. Planer und Investor ist das Unternehmen Albert-Haus in Burkardroth-Zahlbach. Die Verhandlungen sind weitgehend abgeschlossen, die Baugenehmigung ist erteilt. Jetzt muss nur noch der bereits als Entwurf vorliegende, notariell zu beurkundende Kaufvertrag abgeschlossen werden. Doch mit der Unterschrift muss noch gewartet werden, bis die Förderstellen grünes Licht gegeben haben. Schließlich hat der Verein Zuschüsse über 300.000 € beim Deutschen Hilfswerk und gar 600.000 € beim neuen bayer. „PflegesoNah-Förderprogramm“ beantragt. Je nachdem, wie schnell dem vorzeitigen Maßnahmenbeginn beim letzteren zugestimmt wird, kann der Kaufvertrag unterzeichnet werden und evtl. noch im November der erste Spatenstich erfolgen. Von einer wahren „Ochsentour“ und echter „Kärnerarbeit“ sprach da Vorsitzender Heinisch angesichts der vielen Stunden, die die Projektgruppe in die Zuschussbeantragung hineingesteckt hatte. Insgeheim erhofft man sich die Bezugsfertigkeit des Objekts im Herbst 2022.

Kassier Udo Baumann stellte die Investitionsplanung vor. Man rechnet mit einem Kaufpreis von 1,18 Mio. € und an Kosten für die Innenausstattung von 188.000 €. Für die Außenflächen und die große Terrasse fallen voraussichtlich 80.000 € und an Baunebenkosten (Architekt, Notar etc.) 75.000 € an. Die Planung der Inneneinrichtung und der Terrassengestaltung hat das Architekturbüro Albert, Salz, übernommen. Finanziert werden soll das Projekt über die beantragten Zuschüsse, mit Hilfe eines kfw-Darlehens und über einen tiefen Griff in den eigenen Geldsäckel (400.000 €).

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Das gesamte Untergeschoss dieses neuen, mitten in Leutershausen geplanten Gebäudekomplexes wird die Tagespflege der Sozialstation einnehmen. Sobald die Förderstellen grünes Licht geben, soll gekauft werden. Baubeginn soll möglichst noch im November sein. Vorsitzender Heinisch, Kassier Baumann und Pflegedienstleiter Kleinhenz informierten bei der Mitgliederversammlung über den Stand der Planung und des Kaufgeschäftes.

Teil II:

Nach 17jähr. Tätigkeit als Vertreter der beteiligten Kirchenstiftungen in der Vorstandschaft der Sozialstation wurde Pfarrer Hans Beetz vom Vorsitzenden Alois Heinisch im Rahmen der Mitgliederversammlung in den Ruhestand verabschiedet. Dabei fand Heinisch herzliche Worte des Dankes. „Sie sind ein sehr engagierter Seelsorger, dem die Menschen am Herzen liegen. Sie haben sich in all den Jahren hartnäckig für unsere Sozialstation eingesetzt !“, so der Vorsitzende in seiner kurzen Laudatio. Immer wäre der Geistliche mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Für den Ruhestand wünschte er ihm gute Gesundheit und Gottes reichen Segen.

 

Klaus-D. Hahn

 

 

Kreuze als Dank für die Mitarbeiter

Bad Neustadt   Am Dienstag, 12. Mai, ist der Tag der Pflege. Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen nützen allgemein diesen Tag, um sich auf dem Marktplatz vorzustellen und Informationen an die Bürgerinnen und Bürger weiterzugeben.

In diesem Jahr fällt diese öffentliche Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie aus.

Im kleinen Kreis würdigte die Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt e.V. ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Pflegedienstleitung ließ im Haus der Kunsthandwerke in Sondheim/Rhön 100 Kreuze anfertigen. Diese wurden individuell aus altem Silberbesteck gefertigt. Jedes der kleinen Kreuze, die als Halsschmuck getragen werden können, ist ein Unikat. Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz und seine Vertreterin Christine Reinhart möchten mit dem Kreuz ihren hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch den Ehrenamtlichen für ihre hervorragenden Einsatz in der Pflege, insbesondere auch während der Corona-Pandemie, danken.

Auch Pfarrer Hans Beetz hob den Einsatz der Pflegemitarbeiter hervor und segnete die Kreuze. Aus Spenden, die in den Tagen von Corona in der Sozialstation eingegangen sind, wurden die kleinen Schmuckstücke bezahlt.

Bad Neustadt   Peter Steinmüller, Inhaber des gleichnamigen Autohauses in Windshausen, ist auch Jagdpächter in einem Revier bei Rödelmaier.

Kürzlich hat er seinen Metzger aus erlegten Wildschweinen spezielle Wildscheinsalami herstellen lassen, um diese einem guten Zweck zuzuführen. Insgesamt 50 Würste spendete Peter Steinmüller als Anerkennung an alle Pflegemitarbeiterinnen der Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt e. V. Diese seien tagtäglich mit ihren Dienstfahrzeugen aus dem Autohaus Steinmüller unterwegs, und das unter erschwerten Umständen in der Corona-Pandemie, so der Spender.

Die Sozialstation freute sich über die unerwartete Lieferung der Spezialität aus der Rhön.

Caritas-Sozialstationen in Rhön-Grabfeld unterstützen Pflegebedürftige und ihre Familien mit größtmöglichem Einsatz / Hygienevorschriften bringen besondere Herausforderungen / Rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dauereinsatz
Die drei Caritas-Sozialstationen im Landkreis Rhön-Grabfeld stellen sich in Zeiten von Corona neuen Herausforderungen. Ziel ist es, die Pflegebedürfti-gen nach strengsten Hygieneschutzmaßnahmen zu versorgen. Gleichzeitig gilt es, Patienten und ihren Familien Ängste und Unsicherheiten in Bezug auf das COVID-19 Virus zu nehmen. Die Teams tun alles Menschenmögliche, um die Situation für die Hochrisikogruppe so verträglich wie möglich zu gestal-ten.
„Wir haben neben unserer normalen Pflegetätigkeit innerhalb kürzester Zeit ein häusliches Versorgungssystem als Ersatz für die momentan aufgrund staatlicher Verfügung eingestell-ten Tagespflegen in den Einrichtungen in Mellrichstadt und Bad Königshofen organisiert“, erläutert Angelika Ochs, Geschäftsführerin der Caritas Rhön-Grabfeld e. V.
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Seit sechs Wochen ist sie wie die Teams und die Vorstände von St. Kilian, St. Peter und St. Laurentius e. V. im Dauereinsatz, um die Beratung und Betreuung von rund 1.800 Pati-entinnen und Patienten und deren Angehörigen (Zahl 2019) zu gewährleisten.
Eine Herausforderung ohnegleichen. Im Jahr 2019 haben die 172 Pflegefachkräfte der drei Caritas-Sozialstationen mit Unterstützung von 43 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 217.750 Hausbesuche absolviert und 724.094 Pflegeleistungen erbracht. Hinzu kamen in 2019 über 39.000 caritative Leistungen ohne Verrechnung. Allein in einem normalen Jahr wie 2019 hat das Caritas-Team rund 850.000 Kilometer zurückgelegt und damit quasi 21mal die Erde umrundet.
In der Corona-Krise kommt die Versorgung von rund 130 Patientinnen und Patienten aus den zwei Tagespflegeeinrichtungen in Mellrichstadt und Bad Königshofen hinzu, wo dies durch Angehörige zu Hause nicht oder nur teilweise geleistet werden kann.
Der erhöhte Pflegebedarf erfolgt unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und Hygie-neschutzmaßnahmen, gehören doch die zu Betreuenden zur Hochrisikogruppe. „Das Wich-tigste ist, unsere Patientinnen und Patienten sowie uns selbst vor der Verbreitung und Ver-schleppung von Keimen zu schützen“, betont Johanna Dietz von der Fachstelle pflegende Angehörige/Fachbereich ambulante Altenhilfe.
Die Infektionsschutzmaßnahmen wurden im Rahmen des COVID_19 Virus extrem ver-schärft. Die Pflegekräfte werden mit spezieller Schutzkleidung ausgestattet. Für den rich-tigen und sicheren Umgang mit dem Schutzmaterial haben die Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter genaue Einweisungen erhalten. „Wir empfehlen auch pflegenden Angehörigen drin-gend, einen Mundschutz zu tragen. Bei Bedarf wird er von uns zur Verfügung gestellt“, un-terstreicht Johanna Dietz.
Was muss eine Pflegefachkraft in Corona-Zeiten bei einem Hausbesuch tragen? Zur Grundausstattung gehören Handschuhe, Mundschutz, Langarmkittel, Vorbinder, bei Bedarf eine Schutzbrille bzw. ein Schutzvisier, Überschuhe und Kopfhaube. Ebenso erfolgt mehr-faches Desinfizieren vor, während und nach der Betreuung., erklärt Ulli Feder, Pflege-dienstleitung der Caritas-Sozialstation St. Kilian in Mellrichstadt Dies ist für die Mitarbeite-rInnen mit enormer zusätzlicher Anstrengung verbunden.
„Wir sind sehr stolz auf unsere Teams, dass trotz dieser außerordentlichen Heraus-forderungen sehr fürsorglich mit unseren Patientinnen und Patienten umgegangen wird“, sind sich die Pflegedienstleitungen einig. Die Mitarbeiter tun alles Menschenmögli-che, um den pflegebedürftigen Menschen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit zu geben.
„Die vielen positiven Rückmeldungen geben uns Kraft und ermutigen uns“, freut sich Ulli Feder. Groß ist auch die Hilfsbereitschaft der zu Pflegenden und ihrer Angehöriger. Man-che haben schon ihre Maske aufgesetzt, wenn die Schwester kommt. Jeder Handgriff sei eine Entlastung.
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Die Fachkräfte kümmern sich gerade jetzt nicht nur um die Patienten, sondern auch um die Pflegepersonen und Angehörige mit ihren Ängsten und Sorgen. In Gesprächen infor-miert Pflegedienstleitung Gudrun Rathgeber von der Caritas-Sozialstation St. Peter in Bad Königshofen über die aktuellen Schutzmaßnahmen für geschützte und gesicherte Besuche und gibt so ein Stück Sicherheit in dieser schwierigen Zeit.
„Wir nehmen gemeinsam die Herausforderung an und setzen neue Erkenntnisse und Vor-gehensweisen für geschützte und gesicherte Hausbesuche um“, betont Angelika Ochs abschließend.

Christian Rott (Bild-Mitte) war von Juli 2004 bis März 2005 als Zivildienstleistender bei der Sozialstation St. Laurentius in Bad Neustadt.

Die nicht abgebrochene Verbindung und die gute Erinnerung an diese Zeit

machten es jetzt möglich, dass Christian Rott in anderer Funktion der

Sozialstation einen Besuch abstattete. Als Fertigungsleiter bei der Firma Texpa in Saal/Saale brachte er 500 Schutzmasken mit, die dort von der Sozialstation   bestellt worden waren, und das zu einem günstigen Preis.

Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz (rechts) und seine Stellvertreterin Christine Reinhart freuten sich nicht nur über das Wiedersehen mit ihrem ehemaligen Zivi, sondern auch über die prompte Lieferung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von St. Laurentius erhalten jeweils zwei Schutzmasken für den privaten Gebrauch. Jeder Patient bekommt ebenfalls eine Schutzmaske. Kosten werden dafür keine erhoben.

Bad Neustadt Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Caritas Sozialstation St. Laurentius wurden sowohl hauptamtliche, als auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Zugehörigkeit und Treue geehrt.

Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich für die Sozialstation einbringen, wurden mit Urkunden und Ehrennadeln des Deutschen Caritasverbandes belohnt. Alois Heinisch hob hervor, dass sie die Sozialstation mitgestalten und mitprägen würden. Wo Hilfe und Unterstützung gebraucht werde, seine sie vor Ort. Die Sozialstation sei stolz auf ihre Ehrenamtlichen, weil sie als Vorbilder „gelebter Caritas“ stets ihre Hilfe anbieten.

Urkunde und Ehrennadel in Bronze des Deutschen Caritasverbandes erhielten: Marga Gans, Waltraud Wiesner, Heidi Wiesner, Erika Fischdiek. Für zehn Jahre ehrenamtliche Mitarbeiter durften sich über eine Urkunde und die Ehrennadel in Silber freuen: Ursula Fiedler, Ingrid Klemm, Maria Schmitt, Helene Stumpf, Eberhard Korb, Michaela Mock. Die Ehrennadel mit Urkunde in Gold für 15 Jahre im Ehrenamt gingen an Walburga Suckfüll, Dietmar Woytinnek, Elisabeth Blum und Gertrud Scheuplein. (hde)

Ehrungen in der Sozialstation

Bad Neustadt Im Rahmen der Weihnachtsfeier der Caritas Sozialstation St. Laurentius wurden sowohl hauptamtliche, als auch ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Zugehörigkeit und Treue geehrt.

Der erste Vorsitzende Alois Heinisch ließ es sich nicht nehmen, jeden der Jubilarinnen und Jubilare persönlich zu würdigen und auf deren beruflichen und ehrenamtlichen Werdegang einzugehen. Seit 30 Jahren ist Schwester Claudia Haase als staatlich anerkannte Altenpflegerin vor allem im Pflegeteam Bischofsheim im Einsatz. Der Vorsitzende dankte ihr dafür, dass sie sich nicht nur im ambulanten Pflegedienst, sondern auch für Beratungsgespräche, Fortbildungen und auch als Leiterin von Hauskrankenpflegekursen verdient gemacht hat. Sie sei ein Markenzeichen für die Sozialstation. Seit zehn Jahre ist Schwester Svetlana Rezgys als staatlich anerkannte Altenpflegerin bei der Sozialstation. Der Vorsitzende hob ihre berufliche Erfahrung und Beliebtheit hervor. Als langjährige Tourenschwester habe man ihr jetzt die Verantwortung als Teamleiterin übertragen. Ebenfalls seit mehr als zehn Jahren arbeitet Ingrid Klemm, zunächst als Mitarbeiterin im hauswirtschaftlichen Bereich und danach als Pflegehelferin, in der Einrichtung. Nicht nur ihr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, sondern auch ihre offene Art und Zuverlässigkeit, sowie ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei „Hand in Hand“, verdiene Anerkennung, so Alois Heinisch.

Sparkassen-Mitarbeiter spenden für die Sozialstation

Ein unerwartetes und schönes Weihnachtsgeschenk machten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sparkasse Bad Neustadt a.d.S. der Sozialstation St. Laurentius.

Annette Illig, Personalratsvorsitzende, kam mit einem großen Scheck über 1.000 Euro in die Sozialstation und überraschte den ersten Vorsitzenden Alois Heinisch und Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz mit dem Geldpräsent. Annette Illig betonte, dass sich ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die quasi „aus ihrem eigenen Geldbeutel heraus“ gespendet haben, sich für die Sozialstation entschieden haben, damit die Spende vielen Menschen zu Gute komme. Im Hinblick auf den geplanten Bau einer Tagespflege waren sich Bruno Kleinhenz und Alois Heinisch dahingehend einig, dass das Geld für einen Herrgottswinkel verwendet wird. Ihr Dank geht an alle Beschäftigten der Sparkasse, die persönlichen zu Gunsten der Sozialstation gespendet haben.                

Bad Neustadt Bei der Caritas Sozialstation St. Laurentius fand ein Kurs zum Thema „Demenz verstehen“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolvierten sechs Abende, um sich über Pflegehinweise für den Umgang mit Menschen, die an einer dementiellen Erkrankung leiden, zu informieren.

Gedenkgottesdienst der Sozialstation St. Laurentius e. V.  Bischofsheim  Die Sozialstation St. Laurentius e.V. gedenkt alljährlich im Spätherbst den Patienten, die im vergangenen Jahr verstorben sind.  Am vergangenen Sonntag fand dieser Gedenkgottesdienst in Bischofsheim, in der Pfarrkirche St. Georg, statt. Mit einem feierlichen Einzug von Pfarrer Reinhold Kargl mit seinen Ministranten, dem Pflegepersonal und der Vorstandschaft der Sozialstation, wurde der Gottesdienst eingeleitet. 2. Vorsitzender Alfons Holzheimer ging in seinem Grußwort sowohl  auf die Verantwortung  der Schwestern, der hauswirtschaftlichen Kräfte, der Ehrenamtlichen, der Pflegedienstleitung und der Vorstandschaft ein. Aber auch die pflegenden Angehörigen wurden in die Begrüßung mit einbezogen. Alle miteinander würden nach christlichem Vorbild eine große Aufgabe bewältigen. Der Gottesdienst wurde von der Sozialstation mit gestaltet. Pfarrer Kargl hob in seiner Predigt  die segensreiche Tätigkeit der Sozialstationen hervor. In den Fürbitten, vorgetragen von Schwestern und weiteren Mitarbeiterinnen, wurde um Kraft, Ausdauer, Hilfe für Kranke und Pflegebedürftige, aber auch für die allseits benötigte Unterstützung für Pflegepersonal und Angehörige gebeten. Den im letzten Jahr verstorbenen Patienten wurde namentlich gedacht, und es wurde für jeden Verstorbenen eine Kerze am Altar entzündet, welche die Angehörigen mit nach Hause nehmen konnten.  Rosen spielten als Symbol bei diesem Gottesdienst eine Rolle. Sie waren beim Einzug in eine große Vase gesteckt, und später an pflegende Angehörige übergeben worden. Die Rose sei ein wunderschönes Symbol für die Ganzheitlichkeit des Menschen für seine Verbundenheit zu Gott. Unter anderem symbolisiere sie auch Krankheit, Gebrechlichkeit, Leid, aber auch festen Halt und das Füreinander. Patienten, die am Gottesdienst nicht teilnehmen konnten, dürfen sich bei der nächsten Visite über eine Rose als Zeichen der Wertschätzung freuen.  Foto: Alljährlich wird im Gedenkgottesdienst der Sozialstation St. Laurentius namentlich der Verstorbenen gedacht und eine Kerze am Altar angezündet. Foto (Archiv) Dietrich Haase

Bischofsheim Die Sozialstation St. Laurentius e.V. gedenkt alljährlich im Spätherbst den Patienten, die im vergangenen Jahr verstorben sind.
Am vergangenen Sonntag fand dieser Gedenkgottesdienst in Bischofsheim, in der Pfarrkirche St. Georg, statt.

Viktoria Flegler hat Ihre 3 jährige Ausbildung zur examinierten Pflegekraft bestanden. Zum erfolgreichen Abschluss gratulierten Pflegedienstleitung, Vorstandschaft und Kollegen. Man freute sich, die ehemalige Schülerin jetzt als neue Mitarbeiterin begrüßen zu können, und wünschte für den beruflichen Werdegang alles Gute.

Herr Habermann war von 1987 - 2000 in der Vorstandschaft der Sozialstation St. Laurentius e. V. als 1. Vorsitzender tätig. Wir behalten Ihn in dankbarer Erinnerung.

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