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Im Herzen der Gemeinde Leutershausen, direkt am idyllischen Dorfplatz mit Kirche, entsteht unsere neue Seniorentagesstätte St. Laurentius, welche die Betreuung von bis zu 24 Gästen ermöglicht.

In geselliger Runde und mit professioneller Versorgung können die Gäste der Tagesstätte den Tag unbesorgt genießen.

Weihnachtsfeier mit zahlreichen Ehrungen

Sozialstation ist stolz auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Nachdem die Weihnachtsfeier der Sozialstation St. Laurentius Corona-bedingt in den letzten zwei Jahren ausfallen musste, konnte sie heuer wieder stattfinden.

Im fast vollbesetzten Saal der Pfarrei Mariä Himmelfahrt war einer der Höhepunkte die Ehrung zahlreicher hauptamtlicher und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der erste Vorsitzende Alois Heinisch zeichnete rückwirkend auf das Jahr ein positives Bild. Man habe trotz aller Widrigkeiten durch Corona die Aufgaben, ob in der Pflege, in der Hauswirtschaft oder in der Verwaltung mit beispielhaftem Engagement bewältigt. Das wiederum sorge für einen sehr guten Ruf. So galt der Dank des Vorsitzenden  allen, die sich beruflich oder ehrenamtlich für die Sozialstation einsetzen.

Zahlreiche langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würdigte der Vorsitzende. Für jeden und jede fand er persönliche Worte des Dankes und der Anerkennung.  Zufriedenheit und Kontinuität, sowie die gestellten Aufgaben mit Herzblut zu erledigen, seien sicher ein Zeichen des Vertrauens gegenüber der Sozialstation. Unter dem Beifall der Anwesenden wurden für langjähriges Betriebsjubiläum geehrt:

- 40 Jahre:  Christine Reinhart, stellvertretende Pflegedienstleiterin.

- 35 Jahre: Elke Schultheis, Pflegefachkraft.

- 30 Jahre: Marianne Demling, Pflegefachkraft.

- 10 Jahre: Heike Schmitt, Ergotherapeutin,  Andrea Arvanitakis, Pflegefachkraft,   Irina Maar, Pflegefachkraft, Ute Schön, Verwaltungsmitarbeiterin, Brigitte Arnold, Verwaltungsmitarbeiterin, Sieglinde Oswald, Hauswirtschaftliche Mitarbeiterin, Hanna-Lore Jahrsdörfer, Hauswirtschaftliche Mitarbeiterin, Carolin Lembach, Hauswirtschaftliche Mitarbeiterin, Erika Heidungsfelder, Mitarbeiterin beim Pflegeentlastungstag.

- 5 Jahre:    Herbert Drössel, ehrenamtlicher Musiker,  Michael Reichenbach, Ehrenamtlicher bei „Hand in Hand“.

-  Julia Stäblein,  Krankenschwester, Note Sehr gut für Ausbildung zur Praxisanleiterin.

 

Vorzüglich war wieder das Essen von Manfred Griebel, (Schwan und Post).

Heike Plewa eröffnete die Weihnachtsfeier, Alois Heinisch dankte, lobte und ehrte, Pfarrer Thomas Keßler erzählte vom Heiligen Nikolaus und Christl Pfister trug  Weihnachtsgedanken vor.

Text und Fotos:   Dietrich Haase

Marianne Demling und Julia Stäblein geehrt

Sozialstation ist stolz auf Mitarbeiterinnen

 

Ein Betriebsjubiläum und eine erfolgreiche Ausbildung waren Anlass, um zwei examinierte Pflegekräfte in der Sozialstation St. Laurentius zu ehren.

Der erste Vorsitzende Alois Heinisch zeigte sich erfreut, dass er im Beisein von Pflegedienstleitung, Mitarbeitervertretung und Vorstandsmitgliedern, die Ehrungen durchführen durfte. Schwester Marianne Demling kam am 1. Oktober 1992 nach ihrer Ausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegerin als Pflegefachkraft in die Sozialstation St. Laurentius und ist somit 30 Jahre in der Einrichtung.  Die folgenden Jahre waren durch den Dienst im ambulanten Pflegebereich und auch durch Erziehungszeiten für die Kinder gekennzeichnet. Seit dem Jahr 2008 ist Marianne Demling als Pflegefachkraft verantwortlich für den Dienstags-Pflegeentlastungstag in der Laurentiusstube. Der Vorsitzende hob besonders den freundlichen und respektvollen Umgang  mit den pflegebedürftigen Menschen, aber auch ihre Teamfähigkeit hervor.  Gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen bereite sie den Patienten schöne Stunden. Alles werde noch durch die kreative Ader, die sie als Zierpflanzengärtnerin mitbringe, bereichert.

Eine weitere Aufgabe erwartet Schwester Marianne im April 2023. In der neu eröffneten Tagespflege in Leutershausen kann die Jubilarin dann ihre reiche Erfahrung und ihr ausgewiesenes Können einbringen.

Heinisch gratulierte der geschätzten Mitarbeiterin und sagte ein „Herzliches Vergelt´s Gott“, verbunden mit dem Wunsch, auf viele weitere Jahre der guten Zusammenarbeit.

Als zweite im Bunde durfte sich Schwester Julia Stäblein über anerkennende und lobende Worte vom 1. Vorsitzenden freuen. Sie hat zunächst als examinierte Krankenschwester gearbeitet und ist seit fast fünf Jahren als Pflegefachkraft bei St. Laurentius. Jetzt hat sie ihre Ausbildung als Praxisanleiterin im Rhön-Klinikum mit der Note „Sehr gut“ abgeschlossen. Alois Heinisch hob das Engagement hervor, welches Schwester Julia neben ihrer Vollzeitbeschäftigung bei der Ausbildung an den Tag gelegt hat.  300 Stunden Ausbildung und 16 Stunden Hospitation in der Sozialstation St. Kilian, Mellrichstadt, das sei nicht immer einfach gewesen. Man freue sich, dass das erworbene Fachwissen jetzt im Rahmen der Begleitung von  Auszubildenden an diese weitergegeben werden kann.

Heinisch dankte für das Engagement und wünschte viel Freude bei der Arbeit mit den Auszubildenden.

Text und Fotos: Dietrich Haase

 

 Fotos: Gratulationen für Julia Stäblein und Marianne Demling durch Christine Reinhart (stellv.Pflegedienstleitung)

und Bruno Kleinhenz (Pflegedienstleiter)

Gedenkgottesdienst für verstorbene Patientinnen und Patienten

Der alljährliche Gedenkgottesdienst der Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt a.d.S.  e. V., wurde in der Pfarrkirche Mariä Geburt, in Lebenhan, gefeiert.

Gemeinsam zogen Pfarrer Thomas Keßler, Ministranten, Mitarbeiterinnen und Vorstandschaft der Sozialstation in die Kirche ein. Am Altar wurden mitgebrachte Rosen in eine Vase gestellt.

Pfarrer Keßler brachte in seiner Auslegung den Heiligen Martin mit dem Auftrag einer Sozialstation in Verbindung. Auch hier würde der Mantel mit schwachen, alten, in Not geratenen und kranken Menschen geteilt. Die Mantelteilung sei aber nicht allein Aufgabe und Verantwortung der Caritas und der Kirche, sondern auch Verpflichtung für alle Menschen und Einrichtungen.

Am Altar wurde von den Schwestern 66 Lichter für die verstorbenen Patientinnen und Patienten an der Osterkerze angezündet und am Altarsockel aufgestellt. Die Namen der, seit dem letzten Gedenkgottesdienst im November 2021 Verstorbenen,  wurden von der Pflegedienstleitung Bruno Kleinhenz und Christine Reinhart verlesen. Anwesende Angehörige konnten das Licht im Anschluss mit nach Hause nehmen.

Da nicht alle Patienten und Patientinnen der Sozialstation am Gottesdienst teilnehmen konnten, wurde ihnen als Zeichen der Wertschätzung eine Rose nach Hause gebracht, um so eine symbolische Brücke zum Gottesdienst zu schlagen.

Fotos:

An der Osterkerze wurden 66 Lichter für die verstorbenen Patienten und Patientinnen angezündet.

Die Sozialstation gestaltete den Gottesdienst mit. Die Fürbitten wurden von den Schwestern vorgetragen.

Text und Fotos: Dietrich Haase

Seit 40 Jahren im Dienst der Sozialstation St. Laurentius

Den Pflegedienst wesentlich mitgeprägt

 

Im Rahmen einer Feierstunde würdigte die Vorstandschaft der Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt a.d.S.  e.V. ihre stellvertretende Pflegedienstleiterin, Schwester Christine Reinhart.

In seiner Laudatio ließ der erste Vorsitzende Alois Heinisch den beruflichen Werdegang von Christine Reinhart Revue passieren. Dieser begann mit der Ausbildung zur examinierten Pflegekraft im Juliusspital Würzburg. Als junge Schwester bewarb sie sich erfolgreich bei der Sozialstation St. Laurentius für die ambulante Altenpflege und begann ihren Dienst am 1. Oktober 1982. Als ständige stellvertretende Pflegedienstleitung ist Schwester Christine seit 1993 eingesetzt.

Alois Heinisch betonte, dass die Jubilarin in den vergangenen 40 Jahren den Pflegedienst wesentlich mitgeprägt hat. Über all die Jahre seien zum einen hohe Fachlichkeit und hohe Professionalität, und zum anderen hohe Motivation, ausdauernde, einfühlsame und mitfühlende menschliche Eigenschaften zu würdigen. Die Sorgen, Nöte und Anliegen der anvertrauten Patienten habe Schwester Christine stets angenommen und versucht, geeignete Lösungen zu finden. Man könne den Namen „Schwester Christine“ als ein tragendes Markenzeichen der Sozialstation sehen.

Schwester Christine habe als stellvertretende Pflegedienstleiterin das notwendige Fingerspitzengefühl gegenüber den Mitarbeiterinnen, sie werde geschätzt und sei beliebt.

Rasant habe sich die Pflege gewandelt. Auch diesbezüglich habe sie sich in der Verantwortung gesehen und durch ständige Weiterqualifizierung die  neuen Herausforderungen angenommen, zum Nutzen der Sozialstation und der Patienten.

Der Vorsitzende hob das Engagement, das nicht selten über das „normale“ Maß hinausgeht, hervor und dankte im Namen der Vorstandschaft für 40 Jahre offene, vertrauenswürdige und vorbildliche Zusammenarbeit. Diese sei auch durch christliche Glaubenshaltung geprägt. Ein weiterer Dank galt dem Ehemann Heiko, der das berufliche Engagement unterstützt und begleitet hat.

Schwester Christine Reinhart ihrerseits dankte ebenfalls für das entgegengebrachte Vertrauen und die fruchtbare Zusammenarbeit. Diese habe ihr Leben erheblich mitgeprägt. 

Die Jubilarin SR. Christine Reinhart (Mitte) wird beglückwünscht vom 1. Vorsitzenden Alois Heinisch, ihrem Ehemann Heiko, Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz und Heike Plewa, Mitarbeitervertretung.

Text und Fotos: Dietrich Haase

Verbesserung der Gehfähigkeit als Sturzprophylaxe üben

G-WEG als neues therapeutisches Hilfsmittel in der Sozialstation

 

Der Sturz eines betagten Menschen kann schlimme Folgen haben. Deshalb wird in allen Einrichtungen, die Seniorinnen und Senioren betreuen und pflegen, die Sturzprophylaxe sehr ernst genommen.

In der Caritas Sozialstation St. Laurentius wurde ein Teppich angeschafft, der als Gehweg (G-WEG) für Seniorinnen und Senioren als Übungsfeld für die Verbesserung der Motorik und des Gehens dient.

Während der Tagesentlastungspflege und auch demnächst in der Tagespflege, können die Gäste unter Anleitung von geschulten Pflegekräften und mit Unterstützung von Hilfskräften die Verbesserung ihres Ganges üben. Mehr Sicherheit im Alltag sollte das Ziel sein. Motorische und kognitive Fähigkeiten, wenn notwendig auch mit Hilfsmitteln, wie Gehstock und Rollator, können mit verschiedenen Übungen getestet und erweitert werden. Der rutschfeste Teppich ist in Felder und Markierungen aufgeteilt. Diese dienen der Orientierung für einen sicheren Gang.

Bei der Tagesentlastungspflege begannen die Gäste nach Erläuterungen von Leiterin Heike Schmitt, vorsichtig mit den ersten Übungen auf dem G-WEG.

Beim anschließenden gemeinsamen Kaffee wurden dann die gemachten Erfahrungen ausgetauscht.

Text und Foto: Dietrich Haase 

Demenz ohne Medikamente begegnen

Landkreis Rhön-Grabfeld setzt Preisgeld für die Weiterbildung von Pflegepersonal ein

Corona-Lockdown in Alten- und Pflegeheimen. Können Sie sich daran noch erinnern? Diese herausfordernde und belastende Zeit scheint so weit entfernt. Viele kreative Ideen und Möglichkeiten sind damals gesucht und gefunden worden um den Kontakt der Bewohnerinnen und Bewohnern mit der Außenwelt so gut es geht zu erhalten. Der Landkreis Rhön-Grabfeld hatte mit der Tablet-Aktion „Heimatgefühle – Kurz mal vorbeigeschaut“ dafür gesorgt, dass durch Videos und Impressionen die Welt, die auf der anderen Seite der geschlossenen Einrichtungstüre wartete, die Seniorinnen und Senioren erreichte. Für diese innovative Aktion wurde der Landkreis mit dem Deutschen Internetpreis und dem Sonderpreis „Unser Soziales Bayern“ ausgezeichnet. Das Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro hat der Landkreis erneut zum Wohle der älteren Generation der heimischen Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Einen Teil hat er jetzt dafür eingesetzt MAKS®-Therapeutinnen und –Therapeuten ausbilden zu lassen.

In Kooperation mit der IKK classic konnten in einer dreitägigen Schulung des Clacert-Instituts teilnehmende Pflege- und Betreuungsfachkräfte aus (teil)stationären Pflegeeinrichtungen aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld weitergebildet werden. Die Teilnehmenden lernten dabei, wie sie mit regelmäßigen MAKS®-Gruppentherapieeinheiten die körperliche Aktivität, die kognitiven Ressourcen und die psychosoziale Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohnern von Einrichtungen fördern und damit deren Lebensqualität steigern. MAKS® steht dabei für die Schwerpunkte der einzelnen Module: motorisch, alltagspraktisch, kognitiv und sozial.

Das Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung der Psychiatrischen Universitätsklinik Erlangen konnte mit dieser Methode in Studien bereits belegen, dass bei leichter oder mittelschwerer Demenz während des Zeitraums der Anwendung von MAKS® die kognitiven und alltagspraktischen Fähigkeiten durchschnittlich auf dem Ausgangsniveau erhalten blieben, während sie in den Kontrollgruppen signifikant nachließen. Auch die emotionalen und Verhaltenssymptome entwickelten sich im Vergleich zu den Kontrollgruppen günstiger.

Diese Erkenntnisse wünscht man sich auch für die Teilnehmenden im Landkreis Rhön-Grabfeld.
Sabine Wenzel-Geier, die Leiterin des Pflegestützpunktes Rhön-Grabfeld und stellv. Sachgebietsleiterin des Amtes für Senioren und Menschen mit Behinderung freut sich, dass die Einrichtungsleitungen im Landkreis ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsendet haben und sich offen zeigen, für neue wissenschaftlich fundierte Angebote. Die Preisgelder für diese Schulung in Kooperation mit der IKK classic einzusetzen war eine richtige Entscheidung.

Und erste gute Nachrichten gibt es bereits, wie Silke Suckfüll vom Heimathof Simonshof in Bastheim berichtet: Die Seniorinnen und Senioren, die Teil der MAKS®-Gruppen sind, sehnen jeden einzelnen Termin herbei. Die Freude und Begeisterung während der Sitzungen ist groß. „Ich bin begeistert von MAKS®, weil es die einzige Möglichkeit ist, Demenz ohne Nebenwirkungen zu behandeln und dabei das Fortschreiten der kognitiven Einschränkungen auszubremsen“, erklärt die Dozentin von Clarcert, Birgit Ringelmann. Diesen Ansatz unterstützt auch die beteiligte Krankenkasse: „Um auf die wachsende Zahl von Demenzerkrankungen in Deutschland wirkungsvoll zu reagieren, fördert die IKK classic bereits seit mehreren Jahren die Ausbildung von MAKS®-Therapeutinnen und Therapeuten in der Pflege. Wir sehen in der nichtmedikamentösen Demenztherapie großes Potenzial, die Lebensqualität und die Alltagskompetenzen der Betroffenen zu erhalten oder zu verbessern“, berichtet Sabine Tast, die im Bereich Prävention der IKK classic arbeitet.

Folgende Einrichtungen im Landkreist haben MAKS®-Therapeutinnen und -therapeuten ausgebildet:

  • Caritas Seniorentagespflege Peter, Bad Königshofen
  • Sozialstation St. Laurentius, Bad Neustadt
  • Stiftungs Alten- und Pflegeheim, Bad Neustadt
  • Seniorenheim St. Niklas, Mellrichstadt
  • Ambulanter Pflegedienst Peschke, Mellrichstadt
  • Pflegeheim Camillus Haus, Bastheim

Auch nach der Schulung wollen sich die Teilnehmenden zu diesem Thema regelmäßig austauschen.

Herzliche Begrüßung für Hanna Hradovchuk     

Unsere Sozialstation konnte am 1. September 2022 eine neue Auszubildende begrüßen.

Die Leitung und Praxisanleiterinnen der Sozialstation hatte sich versammelt, um die neue Auszubildende Hanna Hradovchuk herzlich willkommen zu heißen.

Frau Hradovchuk hat sich dafür entschieden, den Beruf der Pflegefachfrau bei uns zu erlernen. Darüber freuen sich die Verantwortlichen der Sozialstation sehr und begrüßten die neue Mitarbeiterin mit Blumenstrauß und einem Begrüßungskaffee.

500 Laurentiusbrote gesegnet

Jedes Jahr zum Gedenktag des Heiligen Laurentius, am 10. August, verteilt die Sozialstation St. Laurentius ein Laurentiusbrot an Ihre Patienten und die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Am Donnerstag, den 11. August, war es wieder so weit. Diakon Wolfgang Dömling war  eigens in die Sozialstation gekommen, um in der Laurentiusstube die fast 500 Brote zu weihen.

Er hatte dazu das Lied „Schritte wagen“ von Clemens Bittlinger mitgebracht, das sehr gut passte.

„Sie bringen das Brot an die Orte, wo es gebraucht wird. Sie bringen die Aktion auf einen guten Weg. Der Heilige Laurentius war Erzdiakon von Papst Sixtus  in Rom. Am 10. August 258 wurde Laurentius vom römischen Kaiser Valerian zum Tode verurteilt und hingerichtet. Zuvor hatte er das Vermögen der Kirche unter den Armen und Bedürftigen der Stadt Rom verteilt. Er erklärte  dem Kaiser, dass die Armen der Reichtum der Kirche seien. An diesem Beispiel dürfen wir uns heute orientieren. Und immer wieder neue Schritte wagen, um unser Umfeld und die Gemeinden menschenfreundlicher zu machen. Die Verantwortlichen dieser Laurentiusbrotaktion machen uns das vor.“

„Wenn wir das Brot miteinander teilen, dann teilen wir damit ein Stück Alltag, was uns Kraft gibt, was uns fordert und anfragt, tägliches Brot, das uns leben lässt.“

Danach wurden die extra gebackenen und frischen Brote an die MitarbeiterInnen aufgeteilt und an die Patienten verteilt.

 

FOTO 1: Fast 500 Laurentiusbrote wurden in der Sozialstation St. Laurentius von Diakon Wolfgang Dömling gesegnet. Foto: Bruno Kleinhenz

 FOTO 2: li: Christine Reinhart (stellv.PDL), re v.hinten: M.Demling, H.Schmitt, H.Suckfüll, S.Rezgys, H.Plewa, D.Haschke, Foto: Bruno Kleinhenz

Ordentliche Mitgliederversammlung der Sozialstation St. Laurentius

Ehrungen für verdiente Vorstandsmitglieder

Wegen der anhaltenden Pandemie hatte die Sozialstation St. Laurentius aus räumlichen Gründen zur Mitgliederversammlung in das Pfarrheim nach Brendlorenzen eingeladen.

Unter der Überschrift „Das Jahr 2 im Zeichen der Pandemie“ berichtete erster Vorsitzender Alois Heinisch aus dem Jahr 2021.  Zusätzliche organisatorische Aufgaben für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insbesondere für das Pflegepersonal, sei bestimmend gewesen. Dank der hohen Motivation und des „Rettungsschirms“  sei man gut durch das Jahr gekommen. Das betreffe die wirtschaftliche Lage. Das Haushaltsvolumen sei gewachsen. Die Vorstandschaft traf sich zu 12 Sitzungen. Zusätzliche  Arbeitstermine mussten die Mitglieder der Projektgruppe „Tagespflege“ bewältigen. Ausfallen mussten hingegen wichtige Angebote, so Hauskrankenpflegekurse, Treffpunkt Pflege, Aktion Hand in Hand und Weiteres.  Die Pflegeentlastungstage mussten der aktuellen Coronalage angepasst werden. Die Segnung und Verteilung der Laurentiusbrote, sowie der Gedenk- und Dankgottesdienst konnten stattfinden. Heinisch sparte abschließend nicht mit Lob- und Dankesworten für alle, die sich für die Sozialstation einsetzen, ob haupt- oder ehrenamtlich. „Es ist gut, dass sich ALLE,  gleich mit welcher Aufgabe betraut, tagtäglich um das Wohl der ihnen anvertrauten pflege- und hilfsbedürftigen Menschen kümmern“.

Stationsleiter Bruno Kleinhenz berichtete anhand des Stellenplans und der Personalstatistik über die Entwicklung in den Jahren 2020 – 2022. Personell  habe man in der Pflege vier Mitarbeiterinnen verloren, in der Hauswirtschaft sieben. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter sei auf 81 (91) zurückgegangen. Aus Mitteln des Rettungsschirms habe die Sozialstation in 2020 135.000 €, in 2021 103.000 € erhalten. Kleinhenz erläuterte unter anderem Probleme der Tourenplanung, was sowohl  Mitarbeiter, als auch die Patienten treffe. Verärgert sei man über die Impfpflicht von Pflegepersonal. Das habe zu einem schlechten Betriebsklima, aber auch zu Diskriminierung von Pflegepersonal geführt.

Kassier Udo Baumann eröffnete seinen Bericht mit den Worten: „Wir können positiv in die Zukunft blicken und haben keine finanziellen Probleme“. Aufschlussreich waren die Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung, der Bilanz aus 2021 und zum Haushaltsplan 2022. Außerdem nannte er die Zusammensetzung der Finanzierung für die Tagespflege. Unter anderem wird diese mit 300.000 € vom Deutschen Hilfswerk und mit 600.00 € vom Freistaat Bayern gefördert. Die Gesamtkosten: 1.788.000 €. Kassenprüfer. Burkard Volk lobte die vorbildliche Kassen- und Buchführung.  Er hatte mit Eberhard Korb die Kassenprüfung durchgeführt. Weiterhin lobte Volk die zeitnahe Buchung und lobte, ebenso wie Kassier Udo Baumann die hervorragende und selbständige Arbeit von Frau Schön und Frau Suckfüll aus der Verwaltung.

Erster Vorsitzender Alois Heinisch berichtet abschließend zum Stand der Tagespflege. Hier die wichtigsten Daten: Erwerb des Teileigentums „Tagespflege“ mit Sondernutzungsrechten, am 01.10.21. Spatenstich am 09.11.21. Richtfest am 14.06.22. Die Fördermittel aus „PflegesoNah“ und dem Deutschen Hilfswerk sind eingegangen und werden fristgerecht abgerufen. Aus bau- und raumtechnischen Gründen waren demenzgerechte Änderungen erforderlich, die eine qualitative Verbesserung bringen. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch um rund 42.000 €. (29.03.22).

Personal: Frau Jasmin Schwenkert, stellvertretende Leiterin einer Tagespflege, wird zum 01.10.22 als Leiterin der Tagespflege in Leutershausen eingestellt. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass das Bauvorhaben im Zeitplan liegt und die Eröffnung der Einrichtung für 1. April 2023 vorgesehen ist, so Heinisch.

Text und Foto. Dietrich Haase

Ehrungen für zwei verdiente Vorstände

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Sozialstation St. Laurentius durften sich zwei Mitglieder der ehrenamtlichen Vorstandschaft über besondere Anerkennung ihrer Arbeit freuen.

Die Geschäftsführerin des Caritasverbandes Rhön-Grabfeld, Angelika Ochs, würdigte das überaus intensive Wirken des ersten Vorsitzenden Alois Heinisch und des zweiten Vorsitzenden Alfons Holzheimer.

An den ersten Vorsitzenden gerichtet, betonte Angelika Ochs, dass er sich in seinem Amt als erster Vorsitzender mit großem zeitlichem Engagement für die Belange der Sozialstation einsetze. Zu den satzungsgemäßen Aufgaben eines Vorsitzenden habe sich vor allem mit der Errichtung einer Tagespflege ein weiteres sehr forderndes  und arbeitsintensives Arbeitsfeld aufgetan, welches die persönliche Freizeit sehr einschränke. Nicht außen vor blieben dabei die Mitarbeiter, die er kenne und um die er sich kümmere. Zudem bekleide Heinisch auch noch das Amt eines Caritasrates. Unter Beifall der Anwesenden überreichte Ochs  eine Ehrenurkunde. Heinisch dankte und antwortete bescheiden: „Ich mache das Ehrenamt gerne“.

Der zweite Vorsitzende Alfons Holzeimer wurde ebenfalls wegen seines Engagements für die Begleitung der Baumaßnahme Tagespflege in Leutershausen und damit verbunden mit dem Einbringen seines Fachwissens geehrt. Zudem bekleide er noch weitere Ämter in der Caritas. Er sei Vertreter in der Vertreterversammlung des Diözesan- Caritasverbandes Würzburg, war schon als Caritassammler unterwegs und engagierte sich viele Jahre im Kreiscaritasverband.  Auch Holzheimer bedankte sich für die unerwartete Ehrung und nahm die Ehrenurkunde gerne entgegen.

Angelika Ochs betonte in ihrem Grußwort, dass es in der Sozialstation St. Laurentius gut und äußerst erfolgreich laufe. Das sei nicht zuletzt der Verdienst der ehrenamtlichen Vorstandschaft.  Sie dankte für den Einsatz für St. Laurentius und die Tagespflege. Diese sei eine gute Sache und müsse publik gemacht werden.

Text und Foto: Dietrich Dietrich Haase

Jubiläumsfeier bei der Sozialstation St. Laurentius

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden geehrt

So, wie in vielen  anderen Einrichtungen mussten pandemiebedingt auch in der Sozialstation St. Laurentius Veranstaltungen abgesagt werden.  Jetzt waren Mitarbeiter und Ehrenamtliche zu einer Jubiläumsfeier ins Feuerwehrhaus Brendlorenzen eingeladen, um anstehende Ehrungen durchzuführen. Die Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Heike Plewa, begrüßte die Anwesenden und führte in den Abend ein. Erster Vorsitzender Alois Heinisch freute sich, die Jubilare aus den Jahren 2020 und 2021 ehren zu können. In seiner Laudatio würdigte er zuerst Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz. Dieser trat im Oktober 1991 seinen Dienst in der Sozialstation St. Laurentius an, und im April 1992 wurde ihm die Pflegedienstleitung anvertraut. Dank seiner hervorragenden Arbeit und seines großen Engagements habe sich St. Laurentius zum größten und „Premium“ Pflegedienst im Landkreis Rhön-Grabfeld entwickelt. (Wir berichteten). 

Seit 25 Jahren ist Schwester Bianca Reinwand in der ambulanten Pflege tätig. Neben ihrer Tätigkeit als Pflegefachkraft ist sie auch Praxisanleiterin für Auszubildende. (Wir berichteten).

Schwester Elena Panov arbeitet seit Juli 2011 als staatliche anerkannte Altenpflegerin in der Sozialstation. Als Tourenschwester sei sie „nah dran“ an den Klienten. Ihre freundliche und achtsame Art und ihre fachliche Kompetenz sorge für Vertrauen, sowohl bei Klienten, als auch Kollegen.

Im Oktober 2010 begann Judith Kuhnt ihre Arbeit als hauswirtschaftliche Mitarbeiterin. Durch ihre Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft genieße sie das Vertrauen der ihr anvertrauten pflegebedürftigen Menschen, aber auch das ihrer Kollegen. Weiterhin ist sie in der Sozialstation mit verschiedenen Arbeiten betraut. 

Elke Neugebauer ist seit  Mai 2011 als hauswirtschaftliche Mitarbeiterin im Dienst. Sie ist bei Pflegebedürftigen und Angehörigen sehr beliebt, weil sie Angehörigen Entlastung  und  gute Laune aber auch Trost mit ins Haus bringe. Als „Putzfee“ halte sie zudem die Räumlichkeiten der Sozialstation in Schuss.

Mit Heinrich Löhr, der  im Januar 2011 seine Arbeit als Hausmeister aufnahm, habe man einen Kümmerer, auf den man sich absolut verlassen könne. Sehr umfangreich sei sein Arbeitsbereich und er organisiere seine Aufgaben unauffällig, freundlich und mit Hilfsbereitschaft.

Marga Gans  ist seit März 2010   ehrenamtlich in der Initiative „Hand in Hand“  tätig. Eine lange Zeit, in der sie für andere Menschen aus christlicher Überzeugung und Nächstenliebe da sei. Sie schenke anderen Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe.

Der Vorsitzende sprach allen Jubilaren ein Vergelt´s Gott und Dank und Anerkennung für die langjährige Mitarbeit, verbunden mit Blumensträußen und Präsenten, aus.  

Dem festlichen Anlass gemäß durften sich die zahlreichen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ein opulentes Mahl freuen. Herr Steinmüller, ebenfalls Ehrenamtlicher Musikant bei der Tagesentlastungspflege, stimmte mit seinem Akkordeon Lieder zum Mitsingen an.

Bild 1:Musikant Herr Steinmüller

Bild 2: Alle singen beim Frankenlied mit, bis zur letzten, der 6. Strophe.

Text und Fotos: Dietrich Haase

 

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