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 Bad Neustadt   Keine soziale Einrichtung funktioniert ohne die tatkräftige Unterstützung durch ehrenamtliche Männer und Frauen.

So ist es auch in der Caritas Sozialstation St. Laurentius. Hier sind Ehrenamtliche eine starke Stütze für Patienten und Sozialstation. Sie sorgen für einen karitativen Mehrwert, indem sie die individuellen Erwartungen, Sehnsüchte und Bedürfnisse von kranken und einsamen Menschen nach Möglichkeit erfüllen. Diesen Dienst lässt die Sozialstation allen Menschen zu Teil werden, die danach fragen, also nicht nur ihren Patienten. Das Team von „Hand in Hand“ ist dynamisch ausgerichtet. Das heißt, dass auch ein Wechsel der Helfer stattfindet, und die Aufgaben nicht zu festen Terminen wahrgenommen werden müssen. Jährlich werden über 300 Einsätze verzeichnet. Das sind unter anderem Zuwendung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus, wenn keine Angehörigen da sind. Sich erst einmal um das Nötigste kümmern, wenn der Hilfsbedürftige wieder in seinen eigenen vier Wänden ist. Weitere Tätigkeiten der Ehrenamtlichen können aus dem Einkaufen gehen, einem gemeinsamen Spaziergang, der Begleitung zum Friedhof, einem Spielenachmittag oder auch ganz einfach mit der Zerstreuung von Einsamkeit, indem man zuhört und einfach da ist, bestehen. Keinesfalls werden Pflegeaufgaben übernommen.

Der Ehrenamtliche kann seine Zeit nach eigenem Ermessen einteilen und auch Wünsche, bezüglich des eigenen Interesses und Könnens, für sein persönliches Engagement vorbringen. Unkosten werden von der Sozialstation übernommen. Bei regelmäßigen Treffs von „Hand in Hand“ in der Sozialstation werden Erfahrungen ausgetauscht. Als Dankeschön werden die Ehrenamtlichen zudem zu Veranstaltungen der Sozialstation eingeladen. Hier besteht die Möglichkeit, mit dem Pflegepersonal in Kontakt zu kommen.  

Nach langer Zwangspause infolge der Pandemie läuft die Aktion „Hand in Hand“ unter vorgegebenen Schutzmaßnahmen wieder an.  Die Sozialstation benötigt weitere engagierte Damen und Herren, die sich in den Dienst der guten Sache stellen. „Dem anderen Menschen eine oder zwei Stunden der eigenen Zeit spenden“, das ist auch karitativer Mehrwert.

Wer Interesse an dieser Aufgabe hat, möchte sich an die Caritas Sozialstation St. Laurentius, Goethestraße 15g, Tel. 09771/636350, wenden.

Text und Foto: Dietrich Haase, ehrenamtliches Vorstandsmitglied

 

Schwester Elke Schultheis seit 35 Jahren in der Sozialstation

Ein nicht alltägliches Betriebsjubiläum wurde kürzlich in der Sozialstation St. Laurentius gefeiert. Schwester Elke Schultheis konnte auf 35 Jahre segensreiche Arbeit im ambulanten Pflegedienst zurückblicken.

Im Kreise von Kolleginnen und Kollegen fand eine kleine Feier statt. Dietrich Haase von der Vorstandschaft würdigte in seiner Laudatio den langjährigen beruflichen Werdegang von Schwester Elke, welcher im Jahr 1985 mit der Ausbildung zur Krankenpflegehelferin begonnen hat. Nach Abschluss der Ausbildung wurde der erste Arbeitsvertrag im März 1987 unterschrieben, der als Start für die 35-jährige Zugehörigkeit der allseits beliebten und anerkannten Mitarbeiterin in der Alten-, Kranken- und Familienpflege einen durchaus positiven Auftakt bedeuten sollte. Dietrich Haase betonte, dass ein 35-jähriges Arbeitsjubiläum in der heutigen Berufswelt eine Ausnahme sei. Unterbrochen wurde der berufliche Alltag durch drei Babypausen, beziehungsweise Erziehungsurlaube.  Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz hob  hervor, dass er Schwester Elke  als eine zuverlässige Pflegefachkraft in der Praxis sehr schätze. Die Jubilarin fühle sich, wenn derzeit auch nur als geringfügig Beschäftigte, der Sozialstation sehr verbunden, sei immer bereit, für andere Kolleginnen einzuspringen, sei stets positiv eingestellt und gut gelaunt .

Kolleginnen und Vorgesetzte wissen dies zu schätzen und sind dankbar für 35 Jahre Mitarbeit, in der Hoffnung, dass man gemeinsam noch weitere Jahre  zum Wohle der anvertrauten Menschen wirken könne.

Als Anerkennung und Dankbarkeit für die jahrzehntelange Treue überreichten Bruno Kleinhenz und seine Vertreterin Schwester Christine Reinhart einen Blumenstrauß und einen Gutschein.

Von Schwester Christine Reinhart, stellvertretende Pflegedienstleiterin, (links), darf  Schwester Elke Schultheis  einen Blumenstrauß entgegennehmen.

Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz gratulierte im Namen der Sozialstation   zum Dienstjubiläum.

Vorstandsmitglied Dieter Haase gratuliert zum Dienstjubiläum

Gruppenbild mit Jubilarin: Von links: Heike Plewa (Mitarbeitervertretung), Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz, stv. Pflegedienstleiterin Christine Reinhart, 2. Vorsitzender Dr. Peter Heinz,  Jubilarin Schwester Elke Schultheis, Heinz Löhr (Mitarbeitervertretung), Anja Rottenberger (Mitarbeitervertretung)

Text und Fotos: Dietrich Haase

Seit 25 Jahren Staatlich anerkannte Altenpflegerin

Ein großer Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bereits seit vielen Jahren bei der Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt a.d.S. e.V. beschäftigt. Für Vorstandschaft und Pflegedienstleitung ist das der Beleg für ein gutes Betriebsklima.

Schwester Bianca Reinwand ist bereits seit 25 Jahren als Staatlich anerkannte Altenpflegerin in der Sozialstation, ein guter Grund, ihr im Rahmen einer kleinen, Corona-bedingten Feierstunde, Dank zu sagen. Erster Vorsitzender Alois Heinisch beschrieb den Berufsweg der Jubilarin und würdigte ihre Treue, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit. Er dankte ihr für ihre Arbeit für mehr als 25 Jahre, was heute keine Selbstverständlichkeit mehr sei.

Bianca Reinwand hatte im Jahr 1996 nach einem Anerkennungspraktikum ihre Ausbildung begonnen  und erfolgreich als Staatlich anerkannte Altenpflegerin abgeschlossen.  Viele Jahre war sie unterwegs, um pflegebedürftige Menschen zu Hause zu betreuen. Dabei zeichnete sie ihre einfühlsame, ruhige, respektvolle, aber auch fachlich gut qualifizierte Art und Arbeit aus. Auch in der Station übernahm sie zusätzlich zur Pflege vielfältige Aufgaben und  offenbarte damit Verantwortung und Kollegialität.  Seit 2019 begleitet sie nach einer Weiterbildung zur Praxisanleiterin Auszubildende und ist als erfahrene Pflegekraft eine wichtige Stütze, insbesondere seit Einführung der generalistischen  Ausbildung.

Neben dem 1. Vorsitzenden Alois Heinisch  gratulierten der Jubilarin Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz, dessen Vertreterin Christine Reinhart und Heike Plewa von der Mitarbeitervertretung, sowie Kolleginnen und Kollegen.

FOTO:   

Ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Sozialstation St. Laurentius feierte Bianca Reinwand (Mitte). Es freuten sich mit ihr Vorstand, Pflegedienstleitung, sowie Kolleginnen und Kollegen.

Anmerkung: Es wurde von allen Anwesenden die 2G plus-Regel beachtet.

Text und Fotos: Dietrich Haase.

 

 

 

Endlich war es soweit. Nach umfangreichen Planungen erfolgte am 9. November der Spatenstich für den Bau des Projektes , in welchem acht Wohneinheiten, ein Gemeindesaal und die Seniorentagesstätte nach dem derzeitigem Stand Anfang 2023 fertiggestellt sein werden.

Unser erster Vorsitzender Alois Heinisch, einer von acht Rednern, sprach von „Liebe auf den ersten Blick“, denn die Sozialstation St. Laurentius war schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem geeigneten Objekt für eine Seniorentagesstätte. Die Möglichkeit in Leutershausen hat sich ergeben, nachdem die Gemeinde Hohenroth für diesen Ortsteil direkt neben der Kirche, in Ortsmitte, auf dem ehemaligen Areal des Urbanus-Heimes und eines landwirtschaftlichen Anwesens  einen Gemeindesaal, seniorengerechte Wohneinheiten und eben die Seniorentagesstätte bauen will. Die Firma Albert-Haus (Burkardroth) ist als Bauträger mit im Boot. Das Architekturbüro Alexander Albert (Salz) arbeitet im Bereich senioren- und demenzgerechte Innengestaltung der verschiedenen Räumlichkeiten in der Seniorentagesstätte eng mit der Firma Albert-Haus, was die Planungen betrifft, zusammen.

Die Seniorentagesstätte  besitzt eine Gesamtfläche von rund 300 Quadratmetern, aufgeteilt in Aufenthaltsbereich, Ruheräume, Küche, Therapieraum, Büro, Sanitärbereich und Nebenräume. Hinzu kommen zwei Terrassenbereiche mit 118 und 64 Quadratmetern.  Die Tagespflege stellt ein bedarfsgerechtes, regionalausgerichtetes und demenzsensibles Pflege- und Leistungsangebot mit 24 Pflegeplätzen dar. Die Sozialstation St. Laurentius, als größter ambulanter Pflegedienst im Landkreis Rhön-Grabfeld , kann mit der Fertigstellung  Pflegebedürftigen und pflegenden Angehörigen ein weiteres Angebot unterbreiten, auch für die Betreuung von demenzerkrankten Menschen.

Die Kosten für die Tagespflege belaufen sich mittlerweile auf  1,7 Millionen €. Diese Investitionssumme beinhaltet den Kauf des Teileigentums, Möblierung, technische Einrichtungen, Ausbau der Terrassen und Bau einer Photovoltaikanlage. Mittels Eigen- und Fremdkapital und Zuschüssen wird das Ganze finanziert. Der Freistaat Bayern gibt unter dem Titel „Pflege im sozialen Nahraum“ 600.000 Euro. Das Soziale Hilfswerk der Deutschen Fernsehlotterie beteiligt sich mit einem Förderbeitrag in Höhe von 300.000 €.

Für Alois Heinisch galt es an diesem Tag im Namen der Vorstandschaft, der Pflegedienstleitung  und aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, viele Dankesworte auszusprechen, an alle die sich für das Projekt „Seniorentagesstätte“ eingebracht haben. Insbesondere galt sein Dank Bürgermeister Georg Straub, der Firma Albert-Haus, Landrat Thomas Habermann,  Landtagsabgeordneten  Sandro Kirchner, Domkapitular Thomas Keßler, dem Caritasverband der Diözese Würzburg, dem Caritasverband des Landkreises Rhön-Grabfeld, und nicht zuletzt  Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz und der ARGE „Tagespflege“ in der Vorstandschaft.

Mit der Hoffnung auf weitere gedeihliche Zusammenarbeit und einen unfallfreien Verlauf am Bau beendet der Vorsitzende seine Rede.

Einhellig vertraten alle weiteren Redner die Ansicht, dass das Gesamtbauwerk, welches bald als bedeutungsvolles Projekt hoffentlich zum vorgesehenen Zeitpunkt die Mitte des Dorfes wieder mit Leben erfüllt, auch in finanzieller Hinsicht vorzeigbar ist. Jeder Euro, der hier verplant und verbaut werde, komme dem ländlichen Raum zugute. In diesem Fall dem Ortsteil der Gemeinde Hohenroth.

Von Dietrich Haase

FOTOS:    

Gesamtansicht des Objektes.

Viele Gäste waren zum Spatenstich in die Ortsmitte nach Leutershausen gekommen.

Gefördert wird die Seniorentagesstätte vom Freistaat Bayern (PflegesoNahFör) und vom Hilfswerk der Deutschen Fernsehlotterie.

Spatenstich: Von links: Bürgermeister Georg Straub, Dekan Dr. Andreas Krefft, Michael und Hilda Albert von Albert-Haus, MdL Sandro Kirchner, Hubert P. Büchs, Alois Heinisch.

FOTOS: Dietrich Haase

Der diesjährige Gottesdienst des Gedenkens und Dankens der Sozialstation St. Laurentius fand am vergangenen Sonntag in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Herschfeld statt.

Zahlreiche Patientinnen und Patienten, pflegende Angehörige und einheimische Gottesdienstbesucher waren anwesend, als Pfarrer Thomas Keßler mit seinen Ministranten, dem Pflegepersonal und der Vorstandschaft feierlich einzog. Der erste Vorsitzende Alois Heinisch begrüßte die Anwesenden. Er  erläuterte die verantwortungsvolle Aufgabe des Pflegepersonals, der hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen und der Ehrenamtlichen. Alle miteinander würden nach christlichem Vorbild ihre nicht immer leichten Aufgaben bewältigen.

Das Evangelium vom Tag, aus Markus 5 (21-43) nahm Pfarrer Keßler zum Anlass, um auf den segensreichen Dienst der Schwestern und der Ehrenamtlichen einzugehen. Diese ständen selten im Vordergrund, würden aber ihre Aufgaben  mit Hingabe und Selbstverständlichkeit erfüllen. Die Sozialstation gedachte ihren verstorbenen Patientinnen und Patienten aus dem Jahr 2021. Für jeden einzelnen wurde eine Kerze am Altar entzündet. Für die Verstorbenen aus dem Jahr 2020, für die  wegen der Pandemie  kein Gedenkgottesdienst stattfinden konnte, wurde eine extra Kerze angezündet. Als Zeichen der Verbundenheit mit den Patienten erhalten diese bei der nächsten Visite eine Rose, um mit diesem wunderschönen Symbol eine Brücke hin zum Gottesdienst zu schlagen.

Von Dietrich Haase 

FOTO 1:  Begrüßung durch 1.Vorstand Alois Heinisch

FOTO 2: Pfarrer Thomas Keßler zelebrierte den Gottesdienst unter Mitwirkung der Sozialstation.

FOTO 3: Vortragen der Fürbitten wurden von Mitarbeiter/innen der SST

FOTO 4: Vorstandsmitglied Dietrich Haase beim Vorlesen des Rosentextes

 

FOTOS: Dietrich Haase

Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz seit 30 Jahren in der Caritas Sozialstation St. Laurentius

 „Fast Dein halbes Leben hast Du, beruflich gesehen, im Dienst der Sozialstation verbracht“, so die einleitenden Worte vom 1. Vorsitzenden Alois Heinisch, in seiner Laudatio zu Ehren von Bruno Kleinhenz, der sein 30-jähriges Dienstjubiläum in einem dezent festlichen Ambiente in der Braunsmühle Bischofsheim feierte.

Alois Heinisch ließ die berufliche Laufbahn von Bruno Kleinhenz Revue passieren, und dabei kam zum Ausdruck, dass sich der ausgebildete Krankenpfleger und Pflegedienstleiter mit vollem Engagement, viel Herzblut und christlicher Werteorientierung seinen Aufgaben gewidmet hat. Am 01. Oktober 1991 trat der Jubilar seinen Dienst in der Sozialstation St. Laurentius an, mit der Option, am 01. April 1992 die Pflegedienstleitung zu übernehmen.  Rasant ging es unter der Leitung von Bruno Kleinhenz stets aufwärts, auch wenn zwischendurch einige kleine Rückschläge zu verzeichnen waren.  Vor 30 Jahren arbeitete die Sozialstation mit 20 Mitarbeiterinnen und zwei Zivildienstleistenden. Derzeit sind es 93 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Zahl der Patienten, die ambulant betreut wurden, stieg von 330 auf nunmehr 871. Neue  anspruchsvolle Herausforderungen auf die ambulante Pflege kamen mit dem Pflegegesetz im Jahr 1995 hinzu. Die Räumlichkeiten wurden zu eng, was zwei Umzüge erforderlich machte. In den „eigenen vier Wänden“, in der Goethestraße 15g, ist organisatorisch und technisch alles nach den neuesten Anforderungen eingerichtet. Erfordernisse, die im mittlerweile annähernd mittelständischen Betrieb, unumgänglich sind. Zahlreiche Aktionen und Angebote prägen die Sozialstation: Kurse für pflegende Angehörige, die Aktion Laurentiusbrot, Gedenk- und Dankgottesdienste, Teilnahme an Benchmarking, und nicht zuletzt die Ausbildung von Pflegefachkräften. Mit viel Energie und Sachverstand hat Bruno Kleinhenz das Bauvorhaben Seniorentagespflege in Leutershausen mit auf den Weg gebracht. Somit kommt mit der Inbetriebnahme dieser Einrichtung eine weitere Herausforderung auf die Sozialstation zu. Alois Heinisch bezeichnete Bruno Kleinhenz als ausgezeichneten „Teamplayer“, der gut mit Menschen umgehen kann. Das belege die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit mit weiteren Führungspersönlichkeiten, aber auch als Chef werde er in der Station gemocht und geschätzt. Ein Beweis dafür sei die überdurchschnittlich lange Zugehörigkeit der Mitarbeitenden.

Der Vorsitzende betonte, dass die Vorstandschaft die tagtäglichen Wahrnehmungen der Aufgaben als Pflegedienstleiter sehr zu schätzen wissen. Bruno Kleinhenz gäbe der Sozialstation ein besonders sympathisches Gesicht, sozusagen auch als Markenzeichen. Heinisch beendete seine Laudatio mit einem Vergelt´s Gott und herzlichen Dank, verbunden  mit dem Wunsch auf weiterer gute und gedeihliche Zusammenarbeit.

 Über viele Blumen und ein Geschenk, überreicht von der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Christine Reinhart,  Alois Heinisch und Heike Plewa von der Mitarbeitervertretung, durften sich unter lange anhaltendem Beifall der Anwesenden die Ehefrau des Jubilars, Ute, und der Jubilar selbst, freuen.

Großer Dank ging auch an Ute Kleinhenz, die ihren Mann in diesen drei Jahrzehnten unterstützt und begleitet hat. Bruno  Kleinhenz betonte in seinen Dankesworten, dass die Arbeit in der Sozialstation von Vielfältigkeit, dem Umsetzen von Veränderungen und von Beständigkeit geprägt sei. Beständigkeit zeichne viele langjährige Mitarbeiterinnen aus.  Kontinuität mit der ehrenamtlichen Vorstandschaft und deren hohe fachliche Qualität, zuletzt bei der Planung für die Tagespflege, sei ein weiterer großer Pluspunkt. Kleinhenz bedankte sich bei allen, die ihn in all den Jahren begleitet und mit an einem Strang gezogen haben.

Von Dietrich Haase

Bad Neustadt - Herschfeld (pa)

„Unser Schiff Sozialstation konnte gut durch die aufgewühlte, stürmische See des Jahres 2020 gesteuert werden !“ Dieses bildhafte Fazit über die Arbeit im vergangenen Jahr stellte Alois Heinisch als Vorsitzender der „Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt a.d. Saale e.V. an das Ende seines Rückblicks auf das Jahr 2020. „Unsere Pflegekräfte haben trotz Covid19-Pandemie viel Licht , Zuversicht und Hoffnung in unsere Einrichtungen und in die uns anvertrauten Menschen gebracht.“

Auch die gesamte Mitgliederversammlung im Pfarrheim St. Nikolaus von Herschfeld strahlte Optimismus und Zuversicht aus, ist man doch bislang gut durch die Pandemie gekommen, wurde keine Infektion innerhalb der Sozialstation weitergetragen und mussten auch keine großen finanziellen Einbußen hingenommen werden. Insgesamt ist die Sozialstation St. Laurentius gut aufgestellt. Sie steht auf einem gesunden finanziellen Fundament. Begrüßen konnte  Alois Heinisch neben den Vertretern der zehn kath. Kirchenstiftungen auch die Geschäftsführerin des Kreis-Caritasverbandes, Angelika Ochs, sowie erstmals auch Pfarrer Thomas Keßler, der nach dem Ausscheiden von Pfarrer Beetz die Seelsorge des Dekanats Rhön-Grabfeld als neues Vorstandsmitglied vertritt. Pfarrer Keßler war es auch, der eingangs mit einigen geistlichen Worten auf die Zusammenkunft einstimmte. Er erinnerte an St. Laurentius, der als Ur-Märtyrer gilt und „Sozialarbeiter“, „Kirchenpfleger“ und „sehendes Auge der Kirche auf die Gemeinde“ war. Sozialstationen würden die „diakonische Seite der Kirche“ verkörpern. Darin würden wir den Blick auf den „Reichtum der Kirche“, nämlich auf die Gesamtheit der armen, alten, kranken und schwachen Menschen richten. In seiner Rückschau auf die vergangenen Monate stellte Vorsitzender Heinisch fest, dass in der Pandemie u.a. auch die Defizite in der Pflege deutlich vor Augen geführt wurden. Zusätzliche, auch psychische Belastungen hätten das Pflegepersonal und auch die betreuten Menschen erheblich gefordert. „Es ist wichtig, dass wir den Wert der Pflege weiterhin in den Fokus der Öffentlichkeit stellen !“, forderte er auf. Auch wenn zahlreiche Einschränkungen hingenommen werden mussten, die Qualitätsprüfung und das Benchmarking ebenso wie Ausflüge, die Vorweihnachtsfeier, der beliebte Besuchsdienst „Hand in Hand“ u.a. nicht durchgeführt werden und damit die angestrebte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben nicht erfolgen konnte, habe man dennoch ein gutes Ergebnis erzielt. Daher hat man sich auch bei den Mitarbeiter/innen mit einigen Zusatzleistungen für deren Engagement bedankt. Ein herzliches Vergelt´s Gott galt auch den Geld- und Sachspendern und insbes. Stationsleiter Bruno Kleinhenz und dessen Stellvertreterin Christine Reinhart. Die letztjährige Arbeit der Sozialstation stellte Bruno Kleinhenz ausführlich vor und belegte sie mit eindrucksvollen Zahlen. Aktuell beschäftigt die Sozialstation 91 Mitarbeiter auf 46,66 Planstellen, wobei gegenüber den Vorjahren ein geringfügiger Stellenabbau zu verzeichnen ist. Davon sind 43 in der Pflege, 38 in der hauswirtschaftlichen Betreuung und 5 in der Verwaltung tätig. Hinzu kommen noch zwei Auszubildende und drei Hausmeister bzw. Fahrer. Die Zahl der versorgten Patienten hat sich gegenüber 2019 kaum verändert (2020: 871 – 2019: 873). 114.763 Hausbesuche (+ 8,68 %) wurden durchgeführt und 339.031 Pflegeleistungen erbracht. Coronabedingt gingen die Pflegeeinsätze und die Pflegeentlastungstage erheblich zurück. Dank der Zahlungen aus dem „Corona-Rettungsschirm“ (insges. 197.555 €) konnten die finanziellen Ausfälle dadurch aber gedeckt werden: „Der staatliche Rettungsschirm hat für uns sehr gut funktioniert. Es ist tatsächlich ein wirksames Instrumentarium !“, so Vorsitzender Alois Heinisch. Überstunden aus 2019 konnten in 2020 in erheblichem Maße abgebaut werden. Auch hatte man relativ wenige krankheitsbedingte Ausfälle zu verzeichnen. Nach wie vor ist es allerdings sehr schwierig, ausreichend und geeignete Pflegefachkräfte zu finden: „Wir könnten den Bereich Pflege ständig ausbauen, wenn wir die dazu erforderlichen Pflegekräfte finden würden. Leider können wir zumeist auch nicht alle Patienten aufnehmen und zu den gewünschten Zeiten versorgen !“, bedauert der Einrichtungsleiter.  Die neue „generalistische Ausbildung“ stelle zudem  eine richtige Herausforderung wegen ihrer Vereinheitlichung und starken Reglementierung dar. „Wir sind ein gutes Team. Alle Mitarbeiter machen einen echt guten Job !“, stellte er allen am Ende seines Tätigkeitsberichtes ein prima Zeugnis aus. Über die finanzielle Entwicklung der Sozialstation informierte „Schatzmeister“ Udo Baumann. Einnahmen i.H.v. 2,8 Mio. € (davon 2,7 Mio € Pflegeerträge) und Ausgaben von 2,6 Mio. € (darunter 2,2 Mio. € Personalkosten) haben 2020 zu einem Jahresüberschuss von 258.400 € geführt. „Das ist ein stattliches Ergebnis, mit dem wir positiv in die Zukunft schauen können !“, zeigte er sich mit dem Jahresergebnis sehr zufrieden. Die beiden Kassenprüfer bescheinigten ihm eine „vorbildliche Kassenführung“. Auch die vorsichtige Haushaltsplanung für 2021 sieht am Ende schwarze Zahlen. Etwa 40.000 € sollten am Jahresende laut den von Udo Baumann vorgestellten Zahlen schon im Säckel übrig bleiben.  Dem Haushalt wurde wie auch dem Stellenplan ohne Gegenstimme zugestimmt. Einig war man sich auch darin, aufgrund der guten finanziellen Situation am bisherigen Mitgliedsbeitrag von 0,50 € je Katholik in den einzelnen Kirchengemeinden festzuhalten. Angelika Ochs dankte am Ende dem Vorstand für seinen Einsatz: „Es ist wahrlich keine leichte Aufgabe, eine Sozialstation ehrenamtlich zu führen und noch große Projekte durchzuführen !“ Zum Abschluss der Mitgliederversammlung freute sich Alois Heinisch, mit Dr. Peter Heinz und Dietrich Haase zwei Männer auszeichnen zu dürfen, die sich bereits seit 20 Jahren in der Vorstandschaft engagieren. Zum Dank und zur Anerkennung gab es für sie ein Präsent.

Fotos: SST St.Laurentius Bad Neustadt

01:

Für 20jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft wurde stv. Vorsitzender Dr. Peter Heinz (Bastheim) im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins „Sozialstation St. Laurentius“ ausgezeichnet. Von links: stv. Stationsleiterin Christine Reinhart, stv. Vorsitzender Alfons Holzheimer, Dr. Peter Heinz, Stationsleiter Bruno Kleinhenz und Vorsitzender Alois Heinisch. Der ebenfalls

für 20 Jahre Vorstandstätigkeit geehrte Dietrich Haase war bei der Mitgliederversammlung nicht anwesend.

02:

Im Erdgeschoss dieses Neubaus soll künftig die Tagespflege der Sozialstation St. Laurentius untergebracht werden.

Teil II:

Die Bauarbeiten für das Projekt  „Tagespflege Leutershausen“ der Sozialstation St. Laurentius haben noch gar nicht begonnen und doch sind die Baukosten schon nach oben geklettert. Statt 1,4 Mio. €, wie noch vor einem Jahr, sind es nun 1,7 Mio €, die nun der Anteil an dem Neubau kosten soll, der für die Tagespflege genutzt werden wird. Dazu wird man ein ganzes Geschoss eines neu geplanten Gebäudekomplexes mitten in Leutershausen erwerben. Auf 296 m² Geschoss- und 204 m² Außen- und Terrassenfläche wird die Sozialstation künftig 24 Tagesgäste betreuen. In dem mehrgeschossigen Gebäude sind bekanntlich außerdem der 200 m² große Gemeindesaal der Gemeinde Hohenroth sowie acht privat genutzte Wohneinheiten geplant. Planer und Investor ist das Unternehmen Albert-Haus in Burkardroth-Zahlbach.

Ursachen für diese Kostensteigerung sind nach Aussage von Udo Baumann, der den angepassten Finanzierungsplan in der jüngsten Mitgliederversammlung vorstellte, neben den „explodierenden Baupreisen“ auch die zusätzliche Photovoltaikanlage (20 kwp). Mit ihrer  Hilfe  will man nicht nur einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten, sondern die Einrichtung auch künftig möglichst zu 100 % autark, was den Stromverbrauch anbelangt, betreiben. Finanziert werden soll das Projekt nun neben einem bereits zugesagten Zuschuss aus dem neuen „PflegesoNah“-Förderprogramm über 600.000 € - „wir sind die einzige Tagespflege in Unterfranken, die eine solche Zuwendung erhält und dazu noch die maximale Fördersumme !“ so Stationsleiter Bruno Kleinhenz – auch noch mit Hilfe eines Förderbetrages i.H.v. 300.000 € vom Deutschen Hilfswerk. Eigenmittel (257.421 €) und ein Kredit über 580.000 € schließen die dann noch bestehende Finanzierungslücke. Dank der guten Konditionen des kfW-Kredites (sogar mit Tilgungszuschuss) fährt man günstiger als noch ursprünglich geplant. „Insofern ist es ganz gut, dass sich der Baubeginn verzögert hat.“, freute sich Udo Baumann, dessen Finanzierungsplan einstimmig abgesegnet wurde. Nachdem man in der eigens gebildeten Projektgruppe 2019 und 2020 intensive Vor- und Planungsarbeit betrieben und man eigentlich schon längst mit dem Startschuss der Bauarbeiten gerechnet hatte, soll es, wie Vorsitzender Alois Heinisch erläuterte, nun endlich nach einiger Verzögerung im November mit den Erdarbeiten losgehen. Der notarielle Entwurf des Kaufvertrags liegt vor. Am 1. Oktober soll die Beurkundung erfolgen. Nach vorsichtiger Schätzung rechnet der Vorsitzende mit der Bezugsfertigkeit und dem Einzug im Frühjahr 2023.

Text: Klaus-Dieter Hahn

Erfolgreicher Abschluss zur staatlich anerkannten Altenpflegerin

Bad Neustadt Mit der Note Gut abgeschlossen hat Lisa-Maria Treuting ihre Ausbildung zur staatlich anerkannten Altenpflegerin bei der Sozialstation St. Laurentius.
In einer kleinen Feierstunde würdigte der erste Vorsitzende Alois Heinisch die erfolgreiche, unter erschwerten Pandemie-Bedingungen, absolvierte Ausbildung der alleinerziehenden Mutter. Herr Heinisch betonte, dass die Ausbildungszeit enorme Kraft, Ausdauer und Stärke verlangt habe, was die Wertschätzung der Kolleginnen und Respekt für die Leistung verdiene. Lisa Maria Treuting habe sich in ihrer Berufstätigkeit dem sozialen Bereich verschrieben. Zunächst habe sie den Berufsabschluss zur staatlich geprüften Kinderpflegerin gemacht. Danach sei sie als Praktikantin in die Altenpflege eingestiegen und habe sich schließlich dazu entschlossen, die Ausbildung zur Altenpflegerin zu machen. Zunächst wurde sie im BRK-Alten- und Pflegeheim in Bad Neustadt ausgebildet. Aus familiären Gründen wechselte Lisa-Maria Treuting dann zur Fortsetzung der Ausbildung zur Sozialstation St. Laurentius. Herr Heinisch betonte, dass die Absolventin ihren Beruf liebe. Jetzt werde sie als Schwester Lisa Maria in Vollzeit übernommen. Der Dank des Vorsitzenden ging an alle Kolleginnen, insbesondere an Schwester Bianca Reinwand als Mentorin während der Ausbildungszeit.
Nicht nur Herr Heinisch, sondern auch Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz und dessen Vertreterin Christine Reinhart, sowie Mentorin Yvonne Vorndran gratulierten ihrer neuen Kollegin und wünschten für den weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute. (Von Dietrich Haase)

 

500 Laurentiusbrote verteilt

Der heilige Laurentius wurde  als Märtyrer heilig gesprochen. Er starb am 10. August des Jahres 258 in Rom.

An diesem Datum gedenkt die Katholische Kirche ihres Heiligen. Die Sozialstation St. Laurentius nimmt diesen Tag zum Anlass, um im Sinne von ihrem Namensgeber, ihre Patienten mit frisch gebackenen Broten zu erfreuen. Laurentius, Schutzpatron der Armen und Bedürftigen, unter anderem auch der Bäcker, hatte sich in Rom der Armen, Kranken und Bedürftigen angenommen, bevor er den Märtyrertod sterben musste.

In diesem Jahr waren es annähernd 500 Brote, die von Pfarrer Josef Bartmann gesegnet wurden, ehe sie von den Schwestern der Sozialstation im Rahmen ihrer Touren an die erfreuten Patienten und Patientinnen mit guten Worten und Gottes Segen übergeben wurden.

VON:   Dietrich Haase, Schriftführer in der Vorstandschaft 

FOTOS: Sozialstation St. Laurentius

             

                                            

Die Fotos zeigen die Segnung der Brote mit Pfarrer Bartmann, der stellvertretenden Pflegedienstleiterin Christine Reinhart (rechts) und Mitarbeiterinnen.

Zwei langjährige Mitarbeiterinnen in den Ruhestand verabschiedet

 

Infolge der Corona Pandemie musste die Verabschiedung von zwei langjährigen Mitarbeiterinnen verschoben werden.

Jetzt konnte die kleine Feier, wenn auch konform nach den derzeit geltenden Regeln gestaltet, nachgeholt werden. Alois Heinisch, erster Vorsitzender der Sozialstation St. Laurentius, würdigte die langjährige  Mitarbeit der „jungen“ Ruheständlerinnen.

Schwester Uschi Büttner war stolze 37 Jahre, bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand am 29. Februar 2020, als staatlich anerkannte Krankenschwester in der Gemeindekrankenpflege (Pflegefachkraft) eingesetzt. In den fast vier Jahrzehnten durften sie viele Menschen als sympathische, einfühlsame, vertrauenswürdige und hilfsbereite Schwester erleben, die ihre fachlichen Fähigkeiten zum Wohle der ihr Anvertrauten einsetzte. In der Sozialstation schätzte man Uschi Büttner als verlässliche, gewissenhafte und vielseitig einsetzbare Mitarbeiterin und Kollegin. Nach einer Fortbildung  führte sie auch Beratungsgespräche für pflegende Angehörige durch. Viele Jahre war sie in der Mitarbeitervertretung tätig. Hier hat sie sich mit Herz und Verstand für die Belange ihrer Kolleginnen und Kollegen eingesetzt und sich für die Stärkung der Gemeinschaft stark gemacht.

Der Vorsitzende dankte ihr mit einem herzlichen „Vergelt´s Gott“ für ihren langjährigen aktiven Dienst  in der ambulanten Pflege, welcher höchsten Respekt und Hochachtung verdiene. Für den Un-Ruhestand wünschte er Schwester Uschi Gottes Segen.

Frau Ingrid Klemm war seit November 2005 als hauswirtschaftliche Mitarbeiterin beschäftigt. Von September 2009 bis zu ihrem Ausscheiden am 31. März 2020, war die gelernte Arzthelferin und Familienpflegerin als Krankenpflegehelferin in der ambulanten Pflege beschäftigt. Vorsitzender Alois Heinisch bescheinigte Frau Klemm ihre fachliche Kompetenz und betonte ihr ausgeprägtes Einfühlungsvermögen gegenüber  Patienten und Angehörigen. Als zuverlässige, engagierte und achtsame Pflegekraft habe sie die Herzen der Patienten, aber auch die ihrer Kolleginnen gewonnen.

Seit mehr als elf Jahren widmet sich Frau Klemm ehrenamtlich den Belangen der Menschen, die von der Aktion „Hand in Hand“ betreut werden. Hier sei sie ein echtes Vorbild im Sinne der Caritas. Heinisch zeigte sich erfreut darüber, dass Frau Klemm auch im Ruhestand der Aktion „Hand in Hand“ weiterhin die Treue halte.

Der Vorsitzende dankte Frau Klemm für ihre gute langjährige  Zusammenarbeit, sowohl als Pflegekraft, als auch als Ehrenamtliche. Er wünschte ihr für den Un-Ruhestand Gottes Segen und gut gestaltete Tage.

Herzliche Worte des Dankes für ihre ehemaligen Kolleginnen fanden auch Pflegedienstleiter Bruno Kleinhenz und seine Stellvertreterin Schwester Christine Reinhart. Sie wünschten zudem alles Gute für den Ruhestand.

Seitens der Mitarbeitervertretung gingen von Schwester Anneliese Nennstiel Dankesworte und gute Wünsche im Namen der Kolleginnen und Kollegen an Schwester Uschi und Frau Klemm.

Text: Dietrich Haase 

 

Nachträgliche Verabschiedung 16.06.2021

von Frau Ingrid Klemm,

Liebe Frau Klemm!

Sie waren vom 01.11.2005 bis 31.05.2006 als hauswirtschaftliche Mitarbeiterin (GfB) beschäftigt und vom 01.09.2009 bis zu Ihrem Ausscheiden zum 31.03.2020 arbeiteten Sie in unserer Sozialstation St. Laurentius (GfB / Teilzeit) als Krankenpflegehelferin. Sie sind ausgebildete Arzthelferin und Familienpflegerin.

Also sehr gute Voraussetzungen, um in der ambulanten Pflege zu arbeiten.

Durch Ihre langjährige Mitarbeit ermöglichten Sie, dass pflegebedürftige Menschen in ihrer häuslichen Umgebung und in ihrem sozialen Umfeld leben konnten und können.

In Ihrer Arbeit zeichneten Sie sich durch hohe fachliche Kompetenz und ausgeprägtes Einfühlungsvermögen gegenüber Patienten und Angehörige aus. Sie waren zuverlässig, engagiert, achtsam und gewannen so die Herzen Ihrer Patienten und der Angehörigen.

Auf sympathische und kollegiale Art und Weise kümmerten sich, dass alles bei Ihren Touren klappte. PC und Handy beherrschten Sie ohne Wenn und Aber. Es überrascht nicht, dass Sie beliebt und gemocht bei Ihren Kolleginnen und Vorgesetzten waren.  

Liebe Frau Klemm, seit über 11 Jahren geht Ihr ehrenamtliches Engagement (seit 1.1.2005) bei „Hand in Hand“. Sie sehen, wenn Menschen Ansprache, Begleitung und Unterstützung brauchen. Sie sind ein echtes Vorbild im Sinne unserer Caritas. Sie leben helfen! Und wir freuen uns sehr, dass Sie ehrenamtlich noch bei uns mitarbeiten!

Liebe Frau Klemm, wir sind für Ihre Mitarbeit dankbar und denken, dass Sie Ihren „Un-ruhestand“ gut gestalten und genießen!

Im Namen des Vorstandes der Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt e.V. sage ich Ihnen ganz Herzlichen Dank, „Vergelt’s Gott“ und noch viele Jahre der guten Zusammenarbeit bei „Hand in Hand“!

 

Nachträgliche Verabschiedung 16.06.2021

von Sr. Uschi Büttner

Liebe Sr. Uschi Büttner!

Vom 15.8.1983 bis zum 29.02.2020, das sind stolze 37 Jahre, arbeiteten Sie als staatlich anerkannte „Krankenschwester in der Gemeindekrankenpflege“ (Pflegefachkraft).

In all den Jahren haben Sie unseren ambulanten Pflegedienst mitgetragen und mitgeprägt!

In dieser Zeit haben Sie viel erlebt und waren in vielen Haushalten präsent. Sie wurden nicht nur erwartet - Sie waren auch immer willkommen! Sie kannten die Menschen und nicht wenige bereits in der „zweiten“ Generation.

In all den fast 4 Jahrzehnten durften viele Menschen Sie als sympathische, einfühlsame, vertrauenswürdige und hilfsbereite Frau erleben, die ihre besonderen fachlichen Fähigkeiten zum Wohle der ihr Anvertrauten eingesetzte. Vertrauensvoll haben Sie sich der Sorgen und Wünsche ihrer Patienten angenommen und sich nicht selten - bis zuletzt - um sie kümmert und begleitet.  

Auf Sie war Verlass, sie waren gewissenhaft, kannten alle Touren und waren überall einsatzbereit. Nach Ihrer Fortbildung führten Sie erfolgreich ab 2013 Beratungsgespräche für pflegende Angehörige.

In der Mitarbeitervertretung haben Sie viele Jahre mitgearbeitet und die Interessen Ihrer Kolleginnen nachhaltig mit Herz und Verstand vertreten. Sie haben mit angepackt, damit die Betriebsausflüge und die betrieblichen Feiern zum Erlebnis Ihrer KollegInnen wurden und die Gemeinschaft unserer Sozialstation St. Laurentius nachhaltig stärkten.

Kolleginnen und Vorgesetzte schätzten Sie als Person und als Pflegefachkraft und in den Herzen Ihrer Patienten und den Angehörigen hatten

Liebe Sr. Uschi, für Ihren langjährigen aktiven Dienst in der ambulanten Pflege gebührt Ihnen höchster Respekt und Hochachtung!

Wir – die Vorstandschaft – sind froh, dass Sie in unserer Mitte waren! Sie waren und bleiben ein Markenzeichen unserer Sozialstation St. Laurentius Bad Neustadt.

Liebe Sr. Uschi! „Vergelt`s Gott“ und „Herzlichen Dank“ für Ihre Mitarbeit und Gottes Segen weiterhin in Ihrem Un-Ruhestand!!

 

 Am 12. Mai war der Internationale Tag der Pflegenden. Dieser Aktionstag steht in Zeiten der Pandemie sicher mehr im Blickpunkt der Bürgerinnen und Bürger, als es je zuvor der Fall war. Der Öffentlichkeit wurde mittlerweile drastisch vor Augen geführt, dass die Pflege aus ihrem Notstand befreit werden muss. Die Pflegerinnen und Pfleger, die schon über ein Jahr in der Corona-Pandemie am Limit sind, physisch, als auch psychisch,  hohen Belastungen ausgesetzt sind, haben sich zwar über den anerkennenden Applaus gefreut, aber der alleine hilft dem Berufsstand nicht weiter. Nicht nur eine bessere Bezahlung oder der zeitlich begrenzte Corona-Bonus  sind die Lösung des Problems, sondern vor allem auch das Image des Berufes. Bessere Aufstiegsmöglichkeiten, und die Sicherung und Aufstockung des Personals durch gezielte Unterstützung in der Pflegeausbildung. Erst dann können die Schwestern und Pfleger sich in ihrem Beruf den Alten und Kranken mit viel mehr Zeit und Zuwendung widmen, so wie sie das in ihrer Ausbildung gelernt haben.

Florence Nightingale war die Vorreiterin der modernen Krankenpflege, Mitte des 19. Jahrhunderts. An ihrem Geburtstag wird jährlich im Rahmen des Internationalen Tages der Pflege an sie  und an die Arbeit des Pflegepersonals erinnert. Bleibt zu hoffen, dass sich auch in unserem reichen Land endlich etwas tut. Hervorgehoben wird regelmäßig unser hoch modernes Gesundheitswesen. Dazu gehört aber auch ausreichendes und zufriedenes Pflegepersonal, das mit besseren Tarifverträgen ausgestattet werden muss.

Text: Dietrich Haase

Dekan Andreas Krefft besucht den Pflegeentlastungstag

 

 Der Pflegeentlastungstag bei der Sozialstation St. Laurentius ist ein beliebter Treffpunkt für Menschen, die zu Hause gepflegt werden. Deshalb

wurde vor nicht allzu langer Zeit das Angebot von zwei auf drei Gruppen erweitert.

Dann aber kam die Corona – Pandemie, und mit ihr wurden es automatisch weniger Menschen, die in die Laurentiusstube kommen konnten. Die Pflegedienstleitung hatte sich zusammen mit der Vorstandschaft nach sorgfältiger Abwägung  entschlossen, das Angebot für die alten Menschen aufrecht zu erhalten. Zudem bedeutet dieser Tag auch für die pflegenden Angehörigen ein wenig Auszeit nehmen vom alltäglichen Stress.

Die Aufrechterhaltung des Pflegeentlastungstages in dieser Zeit bringt noch mehr Verantwortung mit sich. Die Klienten müssen, wenn sie nicht von Angehörigen gebracht werden können, einzeln abgeholt werden. Die Hygiene mit Fiebermessen und Mundschutz ist unumgänglich. Und auch die Abstände in der Laurentiusstube sind größer geworden, was  wiederum für die Änderung des gewohnten Programms sorgt.

So war man sehr erfreut, dass es sich Dekan Andreas Krefft nicht hat nehmen lassen, den Pflegeentlastungstag zu besuchen. Zum Anlass nahm er „Maria Lichtmess“ um den Blasiussegen zu spenden und somit auch den Weihnachtlichen Festkreis zu  beschließen. Auch zum Auftragen des Aschekreuzes kam Dekan Krefft in die Laurentiusstube. Seine Andacht zur Fastenzeit sagte unter anderem aus, dass man nicht nur beim Essen fasten könne. Vielmehr habe die Fastenzeit viele wichtige Dimensionen im menschlichen Miteinander, um dieses herzlicher zu gestalten und damit dem Dasein mehr Sinn zu geben.

 

 FOTOS: Sozialstation St. Laurentius

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